POL-SE: B 206 / A 20 – Untersagung der Weiterfahrt für Lkw

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Bad Segeberg (ots) –

Beamte des Schwerlast- und Gefahrgutdienstes der Polizei-Autobahn- und Bezirksreviers Bad Segeberg haben in der vergangenen Nacht einem Lkw auf der B 206 die Weiterfahrt aufgrund von Überladung untersagt.

Den Einsatzkräften war der Klein-Lkw bis 3,5 Tonnen im Rahmen der Streife auf der B 206 in Fahrtrichtung Bad Bramstedt aufgefallen, da die Reifen der Hinterachse mit Zwillingsbereifung stark “walkten”, das heißt die Reifen verformten sich unter der Last.

Die Polizisten stoppten den Lkw und wogen ihn auf einer mobilen Waage.
Hierbei bestätigte sich der erste Verdacht.

Nach Toleranzabzug betrug das tatsächliche Gesamtgewicht 6500 statt der zulässigen 3500 Kilogramm. Somit lag eine Überladung um knapp 86 Prozent vor.

Allein die Hinterachse war mit 2060 kg um knapp 90 Prozent überladen.

Die Beamten untersagten dem 37-jährigen Fahrer aus Polen die Weiterfahrt und legten an dem Lkw eine Parkkralle an, die erst nach Umladung und erneuter Wägung wieder entfernt wird.

Zudem nahmen die Verkehrsüberwacher eine Sicherheitsleistung über 260 Euro.

Um 01:00 Uhr kontrollierten die Verkehrsüberwacher einen Schwertransport auf dem Parkplatz Kronberg an der A 20 in Richtung Osten.

Die Sattelzugmaschine mit Auflieger transportierte ein 23 Tonnen schweres Fundamentbauteil und hatte hierdurch eine Überbreite von 4,35 Metern. Laut der vorgelegten Erlaubnis hätte eine polizeiliche Begleitung außerhalb der Autobahn erfolgen müssen. Zudem war das Fahrzeug entgegen der Auflage in einem Konvoi mit weiteren Großraum- und Schwertransporten unterwegs.

Bei der technischen Überprüfung stellten die Beamten erhebliche Mängel an der Bremsanlage fest. Die umgangssprachlich “Handbremse” genannte Feststellbremse hatte sich nicht gelöst und saß fest. An der “heiß gelaufenen” Felge ergab eine Messung eine Temperatur über 110 Grad Celsius, die übrigen Temperaturen lagen bei circa 35 Grad Celsius.

Auch hier untersagten die Einsatzkräfte dem 50-jährigen Fahrer aus Rumänien die Weiterfahrt und zogen eine Sicherheitsleistung über 145 Euro ein.

LKW-Unfälle haben oftmals besonders schwere Unfallfolgen für andere Verkehrsteilnehmer. Hauptunfallursachen sind Geschwindigkeitsüberschreitungen, mangelnde Ladungssicherung und Übermüdung. Übermüdete Fahrer, zu schnelle und technisch nicht einwandfreie Fahrzeuge stellen eine große Gefahr für alle Verkehrsteilnehmer dar. Darum ist es wichtig, durch möglichst häufige intensive Kontrollen die anderen Verkehrsteilnehmer vor schweren Unfallfolgen zu bewahren.

Rückfragen bitte an:

Polizeidirektion Bad Segeberg
– Pressestelle –
Dorfstr. 16-18
23795 Bad Segeberg

Lars Brockmann
Telefon: 04551-884-2022
Handy: 0151-11717416
E-Mail: pressestelle.badsegeberg@polizei.landsh.de

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