Schleswig-Holstein: Weniger Maurer finden Arbeit

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(CIS-intern) – Im Bauhauptgewerbe in Schleswig-Holstein waren in den ersten sechs Monaten 2015 rund 22 100 Personen beschäftigt. Das sind zwei Prozent weniger als im ersten Halbjahr des Vorjahres. Die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden nahm ebenfalls um zwei Prozent auf 12,9 Mio. Stunden ab, so das Statistikamt Nord.

Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

Am stärksten sank das Arbeitsvolumen im gewerblichen und industriellen Bau (minus sechs Prozent), während im Wohnungsbau zwei Prozent weniger Arbeitsstunden verzeichnet wurden. Im öffentlichen und Verkehrsbau stieg dagegen die Zahl der Arbeitsstunden um drei Prozent.
Die baugewerblichen Umsätze sanken im ersten Halbjahr gegenüber dem Vorjahreszeitraum um neun Prozent auf 1,1 Mrd. Euro. Der Rückgang fiel am stärksten im gewerblichen und industriellen Bau aus (minus 16 Prozent auf 300 Mio. Euro). Die Umsätze im Wohnungsbau gingen um sieben Prozent auf 578 Mio. Euro zurück und im öffentlichen und Verkehrsbau sanken sie um drei Prozent auf 270 Mio. Euro.

Die Auftragseingänge lagen bei 751 Mio. Euro, das sind drei Prozent mehr als im ersten Halbjahr des Vorjahres. Besonders hohe Zuwächse gab es im Wohnungsbau (plus 19 Prozent auf 252 Mio. Euro) sowie im öffentlichen und Verkehrsbau (plus 13 Prozent auf 262 Mio. Euro).
Im gewerblichen und industriellen Bau waren die Auftragseingänge dagegen rückläufig (minus 17 Prozent auf 236 Mio. Euro).

Hamburg; Beschäftigtenzahl um sieben Prozent gesunken
Im Bauhauptgewerbe in Hamburg ist die Zahl der Beschäftigten im ersten Halbjahr 2015 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um sieben Prozent auf 8 200 Personen zurückgegangen. Das Arbeitsvolumen sank um ein Prozent auf 4,7 Mio. geleistete Arbeitsstunden, so das Statistikamt Nord.
Das verringerte Arbeitsvolumen ist allein dem Bereich „Gewerblicher und industrieller Bau“ (minus 14 Prozent) zuzurechnen. Im öffentlichen und Verkehrsbau stieg das Arbeitsvolumen geringfügig (plus 0,3 Prozent), während im Wohnungsbau mit plus 13 Prozent deutlich mehr als im Vorjahr gearbeitet wurde.

Der baugewerbliche Umsatz stieg in den ersten sechs Monaten um fünf Prozent auf 831 Mio. Euro. Besonders hohe Steigerungsraten gab es im Wohnungsbau (plus zwölf Prozent auf 222 Mio. Euro). Im gewerblichen und industriellen Bau legten die Umsätze um sieben Prozent auf 372 Mio. Euro zu, während sie im öffentlichen und Verkehrsbau um zwei Prozent auf 237 Mio. Euro zurückgegangen.

Die Auftragseingänge sanken im ersten Halbjahr deutlich auf 469 Mio. Euro und lagen damit um 27 Prozent unter dem Vorjahreswert. Besonders kräftig fiel dieser Rückgang im öffentlichen und Verkehrsbau aus (minus 44 Prozent auf 169 Mio. Euro); allerdings gab es in diesem Bereich im ersten Halbjahr 2014 außergewöhnlich hohe Steigerungsraten. Auch im Wohnungsbau wurde das Auftragsvolumen des Vorjahres nicht erreicht (minus 18 Prozent auf 118 Mio. Euro). Die Auftragseingänge im gewerblichen und industriellen Bau sanken um zehn Prozent auf 182 Mio. Euro.

Presse Statistikamt Nord

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