POL-SN: Straßenbahnsurfen – Kinder und Jugendliche zur Wiedergutmachung beim Nahverkehr

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Schwerin (ots) – Nachdem der Polizei im Mai ein Fall von
Straßenbahn-Surfen gemeldet wurde, fanden umfangreiche Ermittlungen
statt, die stellenweise noch nicht beendet sind.

Damals stellte sich heraus, dass es nicht nur ein Vorkommnis gab,
sondern mehrere Kinder und Jugendliche dieser äußerst gefährlichen
Freizeitbeschäftigung nachgingen.

Stellenweise erreichen die Straßenbahnen an einzelnen Abschnitten
Schwerins Geschwindigkeiten bis zu 70 km/h, wer jetzt abstürzt, ist
in Lebensgefahr.

Im Schulterschluss mit dem Nahverkehr Schwerin wurde der Kontakt
zu den Medien gesucht, um zu warnen.

Präventionsbeamte der Polizei Schwerin nahmen sofort Kontakt mit
Schülern, mit Lehrern und mit den Eltern bzw. Betreuern auf.

Das alleine sollte aber nicht reichen. Es wurde ein Treffen in den
Räumlichkeiten der Polizei organisiert, bei dem alle Beteiligten
zusammen kamen um dieses sensible Thema zuerörtern.

Herr Eisenberg, Geschäftsführer der Schweriner Nahverkehr GmbH,
machte den Kindern- und Jugendlichen ein Angebot zur
Wiedergutmachung.

Dieses Angebot wurde von den meisten angenommen. Neben
Reinigungsarbeiten an den Straßenbahnen wurde allen deutlich gemacht,
welche Konsequenzen drohen, wenn man beim Surfen abstürzt.

Im Werkstattbereich konnten sie erfahren, wie eng es unter den
Bahnen ist, diese Erkenntnis löste unterschiedlichste Reaktionen aus.

Bleibt die Hoffnung, dass das Bemühen der Schweriner Nahverkehrs
GmbH und der Polizei ihre Wirkung mit entsprechender Nachhaltigkeit
erzeugt hat und wir niemals über ein Unglück berichten müssen, bei
dem ein junger Mensch zu Schaden kam.

Rückfragen bitte an:

Polizeiinspektion Schwerin
Pressestelle
Steffen Salow
Telefon: 0385/5180-3004
E-Mail: pressestelle-pi.schwerin@polizei.mv-regierung.de
http://www.polizei.mvnet.de

Original-Content von: Polizeiinspektion Schwerin, übermittelt durch news aktuell

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