»Wattolümpiade Brunsbüttel« holt RID-Weltrekord mit weltweit größter Polonaise im Watt

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(CIS-intern) – Brunsbüttel/ Hamburg, 23.07.2022 – »Schmutziger Sport für eine saubere Sache«: Veranstalter und Teilnehmende der 14. »Wattolümpiade Brunsbüttel« erzielten am heutigen Samstag, dem 23. Juli 2022 mit 206 Personen den RID-Weltrekord für die »größte Watt-Polonaise«. RID-Rekordrichter Olaf Kuchenbecker zertifizierte die neue Bestleistung an Ort und Stelle und zeichnete die Veranstalter stellvertretend für alle Teilnehmenden mit der begehrten RID-Rekordurkunde aus. Nach vier Jahren Pause stand wieder der karikative Zweck im Mittelpunkt – der »schmutzige« Sport ist neben dem Riesenspaß für alle Beteiligten das bewährte »Mittel zum Zweck«. Denn schon seit 2004 sammelt die Wattolümpiade Spenden für die Initiative »Stark gegen Krebs«. Stets flankiert von einem bunten musikalischen Rahmenprogramm gingen seitdem mit Watt-Gottesdienst, Wattkämpfen und Gastronomie rund 500.000 Euro an die gute Sache. Der diesjährige »Wattrekord« fand vor tausenden Besuchenden und Fans sowie einem großen Presseaufgebot statt.

Olaf Kuchenbecker fasste das Spektakel im Anschluss zusammen: »Wattfußball, Watthandball, Wolliball oder Schlickschlittenrennen: Die Wattolümpiade ist für das Rekord-Institut für Deutschland immer wieder ein Höhepunkt. Besonders freut mich der große Zuspruch aus der gesamten Republik zu Veranstaltung und Wattkämpfen. Schön, dass man den Wattleten anmerkte, dass sie sich auf den Weltrekordversuch ebenso freuten, wie auf das sportliche Turnier an sich. Sehr gerne unterstützt das RID den guten Zweck mit der Anerkennung der Bestleistung. Um am Rekordversuch teilzunehmen, mussten sie sich Wattleten vorab gründlich »einwatten«. Erst dann durften Sie ihre Hände auf die Schultern der jeweiligen Vorgehendenden legen und im Takt passender Musik »bis hinter Wuppertal« tänzeln. Insgesamt 206 »Wattleten« beteiligten sich bei dieser offiziell »größten Watt-Polonaise« und erzielten gemeinsam den RID-Weltrekord.

Nach dem Veranstaltungsstart mit dem »Wattgottesdienst«, ging es an den RID-Weltrekordversuch. Nachdem die neue Bestleistung feststand, starteten die Vorrunden im Wattfußball, Watthandball und Wolliball. Zudem wurde erneut das beliebte Deich-Yoga angeboten. Alles in allem erlebten die Zuschauenden auf der Tribüne ein rundes Event mit jeder Menge Schlick und Spaß. Am Abend gab es Livemusik des Künstlers »Georg auf Lieder« und ein Set von DJ Theo auf der sogenannten »After-Watt-Party«. Das Rekord-Institut für Deutschland gratuliert den frischgebackenen Weltrekordhaltern und freut sich bereits auf kuriose Ideen auf der nächsten »Wattolümpiade Brunsbüttel« im Jahr 2024.

Fotos: Johanna Reumann

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