Land fördert Ausbau der Seehundstation Friedrichskoog mit 1,1 Millionen Euro

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(CIS-intern) – FRIEDRICHSKOOG/KIEL. Frischer Rückenwind des Landes für die Seehundstation Friedrichskoog (Kreis Dithmarschen): Tourismus-Staatssekretär Dr. Thilo Rohlfs überreichte heute (11. März) an Stationschefin Tanja Rosenberger einen Förderbescheid über knapp 1,1 Millionen Euro. Damit soll die 2019 gestartete Modernisierung der 36 Jahre alten Einrichtung weiter vorangetrieben werden.

Die Einrichtung erhielt bereits unter anderem ein neues Ausstellungs- und Empfangsgebäude sowie attraktivere Außenbereiche. „Mit aktuell über 141.000 Besuchern im Jahr ist die Seehundstation nach wie vor ein echter Gäste-Magnet und damit wesentlicher Bestandteil für den Tourismus an der Westküste“, sagte Rohlfs. Für die neue Ausstellung „Heimische Robben im Weltnaturerbe Wattenmeer“ sei das Geld gut angelegt. Die aktuelle Förderung in Höhe von 1.063.860 Euro betreffe vor allem den Teilbereich der Besucherinformation. Die Gesamtkosten dafür liegen bei 1.418.480 Millionen Euro. Seit Schließung des Hafens Friedrichskoog im Jahr 2015 hatte das Land insgesamt 6,5 Millionen Euro in den Um- und Ausbau investiert. Die Station finanziert sich ansonsten aus Eintritts- und Spendengeldern.

Laut Stationsleiterin Rosenberger wird die Ausstellungsgestaltung gemeinsam mit dem Studio Andreas Heller GmbH – Architects & Designers umgesetzt, welche nach einer europaweiten Ausschreibung den Zuschlag erhalten haben. Derzeit findet die Ausführungsplanung statt. „Der Einbau wird dann im laufenden Betrieb erfolgen und wir sind zuversichtlich, ihn im Herbst abzuschließen“, so Rosenberger. Das Teilprojekt „Besucherinformation“ habe vor allem das Ziel, den Gästen einen erlebnisreichen Tag zu bescheren. Rosenberger weiter: „Die neuen Bereiche werden mit dem Bestand in Einklang gebracht und inhaltlich verbunden, um ein stimmiges Gesamtbild zu erzeugen. Die bisher sehr erfolgreiche Mischung aus Innen- und Außenangebot bleibt bestehen.“ Es besteht zudem bereits eine direkte und barrierefreie Anbindung zum „Robbenblick“ im Obergeschoss. Große Panoramafenster ermöglichen einen guten Überblick über das Gelände mit Beckenanlagen und dem Aufzuchtbereich.

Die Seehundstation Friedrichskoog ist die einzige vom Land Schleswig-Holstein autorisierte Aufnahmestelle für erkrankte, verlassene oder geschwächt aufgefundene Robben. Das Interesse an der Rehabilitation von jungen Robben und dem richtigen Verhalten gegenüber diesen Wildtieren im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer ist nach den Worten von Rohlfs und Rosenberger ein wichtiger Grund für den Besuch der Seehundstation Friedrichskoog. Dies wird genutzt, um wichtige Themen wie die Gefährdungen und den Schutz der Meeressäuger in ihrem Lebensraum im Sinne der Bildung für nachhaltige Entwicklung zu transportieren.

Auch Hannah Wilting, Leiterin der Umweltbildung in der Seehundstation Friedrichskoog, ist sich sicher: „Unseren Besucherinnen und Besuchern wird eine inspirierende Zeit bei uns ermöglicht werden. Und vielleicht bekommen sie ja obendrein Lust darauf, bei der Beschäftigung mit den Sympathieträgern des Wattenmeers, in neuen Wegen zu denken.“ 

Verantwortlich für diesen Pressetext: Harald Haase | Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus
Foto: Sujalajus, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

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