Fehmarnbelttunnel – bisher 1.800 Einwendungen

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(CIS-intern) – In wenigen Tagen endet in Deutschland die Einwendungsfrist zu den umfassenden Plan-feststellungsunterlagen für den Bau des Fehmarnbelttunnels zwischen Puttgarden und Rødby, die Femern A/S gemeinsam mit dem Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein, Niederlassung Lübeck (LBV Lübeck), ausgearbeitet hat.

„Für das Fehmarnbeltprojekt ist dies ein wichtiger Meilenstein und ein entscheidender Schritt auf dem Weg zum Planfeststellungsbeschluss, damit wir 2015 mit den Tunnelbauarbeiten beginnen können. Die Feste Fehmarnbeltquerung ist das größte Infrastrukturprojekt Nordeuropas, für das wir gründliche und intensive Voruntersuchungen durchgeführt haben und bei dem wir ingenieurtechnische Innovation, die Berücksichtigung von Umwelt-belangen und ein grundsolides Finanzierungsmodell miteinander vereinen. Jetzt schauen wir mit Zuversicht auf den weiteren Verfahrensverlauf“, erklärt Claus F. Baunkjær, Vorstandsvorsitzender von Femern A/S.

Foto: http://visualarchive.femern.de

„Uns ist kein anderes europäisches Verkehrsprojekt bekannt, das so sorgfältig vorbereitet worden ist. Am Fehmarnbelt haben wir ein Gesamtpaket aus innovativen technischen Lösungen, einem maximalen Maß an Sicherheit, einem einzigartigen Fokus auf Umweltbelange, einem erfolgreich erprobten Finanzierungsmodell und vollständiger Transparenz in allen Planungsschritten“, sagt Claus F. Baunkjær.

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt des Verfahrens ist von etwa 1.800 Einwendungen die Rede.

„Wir sind positiv überrascht von der bisherigen Anzahl an Einwendungen. Wir hatten uns selbst auf mehr als 10.000 Einwendungen eingestellt. Bei Anhörungen zu großen Infrastrukturprojekten in Deutschland ist so etwas ganz normal. Wenn wir alle Einwendungen erhalten haben, werden wir uns mit jeder einzelnen davon auseinandersetzen. Dafür sind wir bestens gerüstet und wir werden jede Einwendung genauestens prüfen. Dabei werden wir selbstverständlich alle Einwände und konkreten Vorschläge zur Verbesserung des Projekts berücksichtigen. Wir werden auch auf die zum Ausdruck gebrachten Sorgen eingehen“, sagt Claus F. Baunkjær.

Für Privatpersonen endet die Einwendungsfrist am 3. Juli 2014, für Träger öffentlicher Belange läuft die Frist bis zum 7. Juli 2014 und für die betroffenen Ostseeanrainerstaaten bis zum 10. Juli 2014. Nach Eingang und Erfassung aller Stellungnahmen durch die Anhörungsbehörde sowie der Weiterleitung an den Vorhabenträger, wird Femern A/S jede einzelne Stellungnahme prüfen und konkrete Antworten ausarbeiten.

Im weiteren Verlauf des Verfahrens entscheidet die Anhörungsbehörde über die Durchführung nicht-öffentlicher Erörterungstermine zwischen den Einwendern und dem Vorhabenträger unter Leitung der Anhörungsbehörde. Dies dient der Planfeststellungsbehörde, dem Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein, Betriebssitz Kiel (LBV Kiel), als weitere Grundlage für die Erarbeitung des Planfeststellungsbeschlusses. Femern A/S geht davon aus, dass der Planfeststellungsbeschluss im Mai 2015 vorliegen wird.

PM: Obinna van Capelleveen

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