Das Lübecker Bläserensemble „Cascade“ stellt sich vor

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(CIS-intern) Von Horst Schinzel – Das Bläsersextett „Cascade“ hat sich 2011 an der Musikhochschule Lübeck in der Besetzung Anna Pajak (Flöte), Gonzalo Maja (Oboe), Nikita Vaganov (Klarinette), Juliusz Tkacz (Horn), Sebastian Ludwig-Di Salvatore (Fagott) und Emanuel Dantscher (Klarinette oder Bassklarinette) gegründet. Die jungen Musiker kommen außer aus Deutschland aus Polen, Russland und Venezuela.

Sie studieren bei Professor Diethelm Jonas und werden überdies von den Professoren Angela Firkins (Flöte) und Reiner Wehle (Klarinette) unterstützt. Schon bald nach der Gründung erspielte das Sextett den zweiten Preis beim „Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerb. Es folgten der DAAD-Preis und der Förderpreis der Stiftung Freimaurerloge zur Weltkugel. Im November 2013 wurden die jungen Musiker mit dem Kiwanispreis 2013 ausgezeichnet.

Foto: sabine schmidt / pixelio.de

Jetzt bringt die Musikhochschule unter dem Leitwort „Brisk Wind“ eine neue CD-Reihe heraus, deren erste Folge ein Beitrag dieses jungen Ensemble ist. Wiedergeben werden Raritäten für Bläserensemble von Janácek, Britten und als Ersteinspeilung drei Epitaphe aus dem Jahre 1987 des bei München lebenden Komponisten Hans-Jürgen von Bose (60) aus dem Jahre 1987 nach Gedichten von Federico Garcia Lorca.

In der Kammermusik „Mládi“ des zur Entstehungszeit siebzigjährigen Janácek erinnert sich dieser an seine Jugend, wobei die Folklore seins Volkes anklingt. Als Britten „Wind Sextett“ schuf war dieser erst sechzehn Jahre alt. Diese drei Musikschöpfungen nennt Professor Dr. Oliver Korte in der geschmackvollen Edition „eine spannende Traditionslinie in der Bläserkammermusik“. Seine tiefschürfenden Erläuterungen helfen, die Aufnahme zu verstehen.

Di CD ist über die Förderergesellschaft der MHL „Musikerkennen“ zu beziehen „www musikerkennen.de“.

PM: Von Horst Schinzel