Wohngeld wird am ehesten in den Städten bezogen

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(CIS-intern) – Am Jahresende 2014 haben in Schleswig-Holstein 49 200 Personen Wohngeld erhalten. Das sind 15 Prozent weniger als im Vorjahr und entspricht 1,7 Prozent der schleswig-holsteinischen Bevölkerung, so das Statistikamt Nord. Ende 2013 betrug die Quote noch 2,1 Prozent. Am höchsten war die Empfängerquote in den Städten: In Neumünster er-hielten 3,6 Prozent, in Flensburg 3,4 Prozent, in Kiel 2,4 Prozent und in Lübeck 2,1 Prozent der Bevölkerung Wohngeld. Auch in den Kreisen Dithmarschen (1,9 Prozent) und Steinburg (1,8 Prozent) lag die Quote über dem Landesdurchschnitt.

Foto: I-vista / pixelio.de

Vergleichsweise selten auf Wohngeld angewiesen waren dagegen die Einwohnerinnen und Einwohner im Kreis Schleswig-Flensburg (1,2 Prozent) sowie in den Kreisen Segeberg (1,4 Prozent), Pinneberg (1,3 Prozent) und Stormarn (1,0 Prozent) im Hamburger Umland.

Hinweise:
Wohngeld ist ein von Bund und Ländern je zur Hälfte getragener Zuschuss zu den Wohnkosten. Dieser wird – gemäß den Vorschriften des Wohngeldgesetzes – einkommensschwächeren Haushalten gewährt, damit diese die Wohnkosten für angemessenen und familiengerechten Wohnraum tragen können. Die Zahlen beinhalten sowohl die reinen Wohngeldhaushalte als auch die wohngeldberechtigten Teilhaushalte (sog. „Mischhaushalte“, in denen nur ein Teil der Mitglieder wohngeldberechtigt ist).

Presse Statistikamt Nord