Fridays for Future: Ein Tag Schuleschwänzen kostet bis zu 384 Euro

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Foto: Bild von Gerd Altmann auf Pixabay(CIS-intern) – Vorab eine Anmerkung unserer Redaktion: “Dieser Artikel von vexcash wurde wohl als Clickbaiting Beitrag entwickelt und an viele  Medien verschickt. Schlimm genug, das dieses Portal damit Links im Netz verteilt haben möchte. Wir haben die Links deshalb entschärft und überlassen Euch die eigene Meinung zu diesem Artikel. Wir stehen hinter FridaysForFuture. )

Der Original-Beitrag:
Mit dem morgigen, globalen “Fridays for Future”-Streik werden etliche Kinder und Heranwachsende wieder der Schule fern bleiben. Das dies hierzulande zuweilen ziemlich teuer werden kann, zeigt eine Untersuchung des Finanzdienstleister Vexcash (www.vexcash.com) – mit höchst unterschiedlichen Ergebnissen. Demnach unterscheiden sich die Bußgelder, die mindestens für einen geschwänzten Tag angesetzt werden, im Vergleich der 20 größten deutschen Städte um bis zu 379 Euro.

Berlin, Hamburg, Bremen: In Stadtstaaten ist Schwänzen am teuersten
In Berlin fallen der Untersuchung zufolge die höchsten Strafgebühren für die sog. Schulmüdigkeit an: Ein Fehltag kostet laut den Bußgeldkatalogen der Stadt im Schnitt bis zu 254 Euro. Innerhalb der Bundeshauptstadt kann es je nach Bezirk sogar noch teurer werden. Im Berliner Stadtteil Zehlendorf werden demzufolge 384 Euro fällig – höchster Wert der Untersuchung.

Die zweithöchsten Gebühren der Erhebung werden in Hamburg verlangt: In der Hansestadt kostet ein Tag Schuleschwänzen mindestens 250 Euro. Auf Platz drei der höchsten Bußgelder für Schulmüdigkeit landet Bremen mit 178,5 Euro pro Tag. Damit liegen die drei teuersten Städte deutlich über dem Untersuchungsdurchschnitt von 64 Euro.

In diesen Städten liegt das Bußgeld bei unter 20 Euro
Weniger streng werden die Fehltage hingegen in Nürnberg, München, Leipzig, Hannover und Bielefeld geahndet: Mit 5 Euro pro Tag weisen die Städte die niedrigsten Bußgelder des Vergleichs auf.

In Wuppertal, Duisburg, Dresden und Düsseldorf fallen die Zahlungen mit 10 Euro ebenfalls vergleichsweise günstig aus. Auf dem dritten Platz der geringsten Bußgelder befindet sich Bochum: Hier werden 15 Euro pro Fehltag angesetzt. (Anm. d. Red. In Schleswig-Holstein wurden auch schon Strafen bis zu 300 Euro ausgesprochen.)

Bis zu 2.500 Euro Bußgeld: So teuer könnte ein Fehltag werden
Die Höhe der Bußgelder für Ordnungswidrigkeiten werden je nach Stadt festgelegt. Zudem sind sie im Fall von Schuleschwänzen von vielen Faktoren wie Einkommen, Wiederholungstaten und Fehltagen rund um die Ferienzeit abhängig. Den festgelegten Höchstbetrag gibt es in  Berlin: Hier könnte ein Fehltag theoretisch bis zu 2.500 Euro kosten. Mit deutlichem Abstand folgt Leipzig mit einer Obergrenze von 1.250 Euro bei Bußgeldbescheiden. In Dresden liegt der Maximalbetrag hingegen bei 250 Euro.

Sämtliche Ergebnisse der Untersuchung finden Sie unter: www.vexcash.com/blog/kosten-fuers-schulschwaenzen-in-deutschland

Foto: Bild von Gerd Altmann auf Pixabay