Madsen: “Schleswig-Holstein ist bestens vorbereitet auf Schnee und Eis”

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(CIS-intern) –  DÖRNICK. 34 Salzlager sind mit 18.000 Tonnen Streusalz gefüllt, die Einsatzpläne der 482 Straßenwärterinnen und -wärter sind geschrieben, die Streufahrzeuge stehen bereit. Wie jedes Jahr sind die Straßenmeistereien in Schleswig-Holstein auf glatte Straßen vorbereitet. Verkehrsminister Claus Ruhe Madsen und der stellvertretende Direktor des Landesbetriebes Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV.SH) Frank Quirmbach gaben heute (19. Oktober) in Dörnick den symbolischen Winterdienst-Startschuss für alle 22 Straßenmeistereien im echten Norden.

“Wenn im Winter die meisten von uns noch schlafen, sind die Mitarbeitenden des LBV.SH längst im Einsatz, um die Straßen eisfrei und sicher zu machen. Dafür danke ich Ihnen schon jetzt”, betonte Madsen. Diese wichtige Arbeit bei Schnee und Eis sei alles andere als ungefährlich, daher verdiene sie ganz besondere Anerkennung.

Der LBV.SH betreut gut 7.670 Kilometer Straßen in ganz Schleswig-Holstein. Bei winterlicher Witterung gibt es für alle wichtigen Straßen eine Einsatzrufbereitschaft von morgens 3:00 Uhr bis abends 22:00 Uhr. “Das ist eine richtige Managementaufgabe”, betonte Madsen. Im Auftrag des Bundes kümmert sich der LBV.SH zusätzlich um die A 23, während für alle weiteren Autobahnen die Autobahn GmbH des Bundes zuständig ist.

“Unsere Meistereien sind vorbereitet und können jederzeit loslegen. Mindestens genauso wichtig ist aber, dass wir alle vorsichtig und vorausschauend fahren, um unfallfrei durch den Winter zu kommen”, unterstrich der Minister. Auch Quirmbach appellierte: “Bitte nehmen Sie Rücksicht auf unsere Kolleginnen und Kollegen, die für uns alle in Eis und Schnee unterwegs sind.” Immer wieder würden Streufahrzeuge waghalsig überholt. “Winterreifen, eine an die Straßenverhältnisse angepasste Fahrweise und genügend Sicherheitsabstand sind im Winter unumgänglich”, ergänzte er.

In den letzten fünf Jahren lagen die jährlichen Kosten für den Winterdienst durchschnittlich bei 7,8 Millionen Euro und der Salzverbrauch bei 20.417 Tonnen – für Bundes-, Landes- und Kreisstraßen. Im eher milden Winter 2021/22 betrugen die Kosten 6 Millionen Euro und der Salzverbrauch 12.530 Tonnen.

Verantwortlich für diesen Pressetext: Harald Haase | Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

Bild von Alexander Fox | PlaNet Fox auf Pixabay

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