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Der Offene Kanal wird zum modernen „OKSH mediaHub Westküste“

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(CIS-intern) –  Heide, den 29. Juni 2026 – Am vergangenen Freitag, den 26. Juni 2026, feierte der OKSH mediaHub Westküste in Heide seinen erfolgreichen Relaunch. Mit einem großen Bürger- und Medienfest am Standort „Am Kirchhof 1-5“ transformierte sich der bisherige Offene Kanal in ein modernes, zukunftsorientiertes Medienzentrum. Unter dem Motto „Dein Ort fürs digitale Mitmachen“ kamen zahlreiche Gäste aus Politik, Gesellschaft und der gesamten Region zusammen, um den Neustart bei hochsommerlichen Temperaturen gebührend zu feiern.

Der Startschuss für den ereignisreichen Tag fiel bereits mittags um 12:30 Uhr mit einem kreativen Smartphone-Instawalk ab der Tourist Info, bei dem die Teilnehmenden die Stadt Heide aus völlig neuen, medialen Blickwinkeln entdeckten. Pünktlich gegen 14 Uhr gaben Landrat Thorben Schütt und Heides Bürgermeister Oliver Schmidt-Gutzat mit dem symbolischen Druck auf den „roten Knopf“ das offizielle Startsignal. Gemeinsam enthüllten sie das neue Logo des mediaHubs und schalteten die neue Homepage frei. Bei Bratwurst und kühlen Getränken entwickelte sich rasch ein reger Austausch über die neuen digitalen Angebote des Hauses.

Medienbildung für alle Generationen im Fokus „Der Name verändert sich, aber die Kernwerte bleiben bestehen – ergänzt durch eine massive Stärkung der Medienbildung direkt im Sender“, erklärte Henning Fietze, Leiter des Offenen Kanals Schleswig-Holstein (OKSH). Während das bewährte Radioprogramm „WestküsteFM“ wie gewohnt über UKW, DAB+, im Stream und per App auf Sendung bleibt, wird das Profil um zeitgemäße Facetten erweitert. Zukünftig bietet der mediaHub gezielte Hilfestellungen für den digitalen Alltag: von Elternabenden zum Thema Medienkonsum bis hin zu Fortbildungen für Lehrkräfte über die Wirkung von Games, Desinformation, Fake News und Hate Speech.

Dabei richtet sich das Angebot ausdrücklich an alle Generationen: Die Seniorinnen und Senioren führen ihre erfolgreichen Digitalprojekte fort, während gleichzeitig Kitas und Schulen noch gezielter eingeladen werden, vorbeizukommen und Technologien praktisch auszuprobieren.

Landrat Thorben Schütt zeigte sich sichtlich beeindruckt von den modernen Räumlichkeiten und betonte die nachhaltige Relevanz dieser Arbeit: „Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich vor rund 30 Jahren selbst als aufgeregter Schüler beim Offenen Kanal Westküste erste Texte live eingesprochen habe. Das zeigt, was für einen bleibenden Eindruck eine solche medienpädagogische Prägung hinterlässt. In Zeiten von Falschnachrichten und aufgehetzten Debatten in der Welt benötigen wir genau diese professionelle Medienbildung, um vor allem junge Menschen auf die digitalen Herausforderungen vorzubereiten.“

Erlebnissender zum Anfassen und Ausprobieren Am Nachmittag erprobten die Besucher die neuen Stationen direkt in der Praxis. Großen Andrang gab es beim „VideoTwister“, der Hollywood-reife Spezialeffekt-Aufnahmen generiert, sowie im Video-Podcaststudio. Kreative gestalteten zudem das neue Logo als Schlüsselanhänger mit dem 3D-Drucker. Ein besonderes Highlight im Sinne der digitalen Souveränität ist das neue Angebot „FreiRaum“, bei dem Interessierte plattform-unabhängige Smartphone und Laptops ausprobieren und ausleihen können.

„Mit Menschen Medien machen und über Medien diskutieren. Genau das geht im OKSH mediaHub Westküste – professionell und zugangsoffen“, resümierte mediaHub-Leiter Andreas Guballa, der sich zusammen mit seinem Team – bestehend aus Leonie Finkbeiner, Marion Weyers, Jan Henning Stier, Arndt Hauerken, Harald Schuren und Ben Heuer – auf die kommenden Herausforderungen freut.

Der Tag fand am Abend ab 19 Uhr mit einem kurzweiligen Musikbingo seinen Ausklang, das live auf WestküsteFM übertragen wurde, gefolgt von einer langen Sendenacht, in der die Radioproduzenten ihre Sendekonzepte zum Besten gaben.

Nach Kiel und Lübeck ist die Westküste der dritte Standort, der erfolgreich in das neue, mediaHub-Konzept des OKSH überführt wurde; der Standort Flensburg folgt planmäßig Ende Juni.