Wie kann man das eigene Wohnmobil vermieten?

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(CIS-intern) – Alleine im April 2021 wurden über 11 Tausend der sogenannten Freizeitfahrzeuge zugelassen und davon mehr als 8,5 Tausend Wohnmobile. Insgesamt ist der Wohnmobilbestand im Jahr 2021 mit rund 674.700 Stück auf einen neuen Höchststand geklettert. Nichtsdestoweniger kostet die Anschaffung eines gebrauchten Wohnmobils im Schnitt bereits einen fünfstelligen Betrag, den sich die wenigsten leisten können. Dieser Trend zeigt eines: Hier entsteht aufgrund des Nachfragehochs eine potenzielle Quelle für Vermietungen.

Foto: von Emslichter auf Pixabay

Warum ist Camping angesagt?

Campingplatzbetreiber sind bereits jetzt ausgebucht oder haben nur noch Restplätze zu vergeben – egal, wie teuer der Platz ist. Die Gründe für die Faszination am Camping sind vielfältig. Noch dazu führt die Corona-Pandemie zu einem Brennglaseffekt und verstärk die Anfragesituation zusätzlich. Früher lag die Beliebtheit darin, dass Campingurlaube nicht gleich Massentourismus sind. Das kann man gegenwärtig zwar infrage stellen, dennoch ist und bleibt Camping eine Art des Individualurlaubs. Vorteile sind zum Beispiel die Unabhängigkeit durch das eigene Gefährt: Man ist überall mobil und flexibel. Es gibt das Gefühl von Abenteuer und Romantik. Zudem ist es im Vergleich zu Flug- oder Schiffsreisen eher umweltfreundlich.

Tipps zur Wohnmobilvermietung

Sie haben ein Wohnmobil und nutzen dieses lediglich eine kurze Zeit im Jahr? Wieso also nicht zusätzlich Geld in die Kasse spülen, indem Sie das Gefährt professionell vermieten? Hier sind folgende Eckdaten zu berücksichtigen:

  • Entscheidung: Die Entscheidung, privates Eigentum zu vermieten, kostet natürlich oft Überwindung. Also machen Sie sich Gedanken darüber, ob Sie damit klarkommen, Ihr Wohnmobil in andere Hände zu geben.
  • Kosten und Nutzen: Machen Sie vorab eine Aufstellung ihrer laufenden Kosten wie Reparatur, Wartung, Finanzierung, etc. in Bezug auf das Wohnmobil, um eine Übersicht zu haben, was Sie damit verdienen müssten.
  • Preis: Nach Aufstellung der Kosten sollte ein Preisvergleich mit den im Netz inserierten Mietangeboten vorgenommen werden. So kann auch gleichzeitig berechnet werden, wie oft und wie lange das Mobil vermietet sei muss, um entsprechende Kosten zu decken.
  • Rechte und Pflichten: Informieren Sie sich beim zuständigen Finanzamt, ob Sie ein Gewerbe anmelden müssen.
  • Vermietung: Entscheiden Sie sich, ob eigene Buchungsseite oder Plattform.

Wenn Sie sich nach diesen Tipps noch unsicher sind, können Sie sich für Ihre Online-Präsenz auch gerne eine Webagentur zu Hilfe holen. Damit geht nichts mehr schief.

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