S-H Impfzentren: Terminbuchungsmöglichkeit für die Impfstellen nun auch für unter 60-Jährige möglich

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(CIS-intern) –  KIEL. In Schleswig-Holstein gibt es verschiedene Wege zur Impfung: In den Arztpraxen, mit Terminbuchung in den Impfstellen und über offene Angebote.

Foto: pixabay.com / Kollinger

Am morgigen Donnerstag (2.12.) startet die Terminbuchungsmöglichkeit für die Impfstellen auch für unter 60-Jährige. Bereits seit dem 25. November ist die Terminbuchung für Bürgerinnen und Bürger ab 60 Jahren freigeschaltet. In den Impfstellen können Termine für Erst-, Zweit-, oder Auffrischimpfungen gebucht werden. Bei einer Auffrischimpfung soll der Abstand vom gebuchten Termin zur Grundimmunisierung in der Regel sechs, aber mindestens fünf Monate betragen. Wer mit dem Einmal-Impfstoff von Johnson&Johnson geimpft wurde, sollte 28 Tage nach dieser Impfung einen Termin für eine Impfung mit einem mRNA-Impfstoff wahrnehmen, um den Schutz der Grundimmunisierung zu optimieren.

 

Geimpft wird in den Impfstellen mit dem mRNA-Impfstoff von Moderna. Dieser ist ab einem Alter von 12 Jahren zugelassen. Die STIKO empfiehlt die Verwendung erst ab 30 Jahren. Für Personen, die unter 30 Jahre alt sind, ist die Verwendung jedoch nach individueller Entscheidung und ärztlicher Aufklärung auch in den Impfstellen möglich.

 

Der Impfstoff von BioNTech, der genauso gut geeignet ist, um Erst-, Zweit- oder Drittimpfungen vorzunehmen und der auch für Menschen unter 30 Jahren durch die STIKO empfohlen wird, ist aktuell aufgrund einer Kontingentierung durch das Bundesgesundheitsministerium nur begrenzt verfügbar. Gesundheitsminister Heiner Garg hatte deshalb am 22. November gemeinsam mit den Gesundheitsministerinnen und Gesundheitsministern der anderen Länder den Bund nachdrücklich aufgefordert, hier schnell Abhilfe zu schaffen und neben dem Impfstoff von Moderna auch wieder BioNTech-Impfstoff zur Verfügung zu stellen (Beschluss der Gesundheitsministerkonferenz vom 22.11. https://www.gmkonline.de/Beschluesse.html?uid=240&jahr=2021 ).

 

Gebucht werden kann weiterhin über die Seite www.impfen-sh.de . Bislang erfolgten für die 26 Impfstellen im Land über 80.000 Terminbuchungen für die Gruppe der Menschen ab 60 Jahren (Stand 1.12.).

 

Termine können zunächst bis einschließlich Februar gebucht werden. Es können nur Einzeltermine gebucht werden. Personen, die keinen Internetzugang haben, wird empfohlen, sich beispielsweise über Nachbarn, Familie oder Freunde unterstützen zu lassen oder alternativ bei einer Hausarztpraxis einen Termin zu vereinbaren. Bei Schwierigkeiten wird zudem Hilfe unter der Telefonnummer 0800 455 655 0 angeboten.

Falls alle Termine vergeben sein sollten, wird es wie auch im Sommer eine Registrierungsmöglichkeit geben, bei der registrierte Personen automatisch einen Termin erhalten, sobald dieser verfügbar ist. Niemand muss also wiederholt in kurzen Abständen die Seite aufrufen. Entweder man bucht seinen Wunschtermin direkt, oder – für den Fall, dass zunächst keine freien Termine verfügbar sind – man registriert sich einmalig und erhält bei Verfügbarkeit einen Termin zugewiesen.

 

Insgesamt stehen bis Ende Februar zunächst 500.000 Termine im Buchungssystem zur Verfügung. Umfangreiche Informationen inklusive Fragen und Antworten finden Sie unter

www.impfen-sh.de

 

Impfquoten und Hintergrund

In Schleswig-Holstein sind aktuell (Stand 1.12.) 75,4% aller Menschen mindestens einmal geimpft, vollständig geimpft sind 72,8% und eine Auffrischungsimpfung haben 12,6% der Menschen erhalten. Bei den über 18-Jährigen sind bereits 87,4% einmal und 84,7% vollständig geimpft. Schleswig-Holstein bewegt sich bei den Impfquoten weiter in der Spitzengruppe der Länder.

 

Um die hohe Nachfrage bei Auffrischimpfungen sowie Erst- und Zweitimpfungen zu bedienen, hatte Schleswig-Holstein das Impfangebot erweitert. Land, Kommunen und KVSH haben zusätzlich zum bestehenden Impfangebot bei den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten und den offenen Impfaktionen mit mobilen Teams neue stationäre Impfstellen mit Terminbuchungsmöglichkeit auf den Weg gebracht.

 

 

 

Verantwortlich für diesen Pressetext: Christian Kohl | Marius Livschütz | Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren des Landes Schleswig-Holstein

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