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Das Schleswig-Holstein Musik Festival 2026

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© Christian Schaffrath

(CIS-intern) –  Vom 4. Juli bis zum 30. August präsentiert das Schleswig-Holstein Musik Festival (SHMF) in seiner 41. Ausgabe ein stimmungsvolles Programm mit hochkarätigen musikalischen Erlebnissen. Im Zentrum stehen die schwedische Hauptstadt Stockholm und die Akkordeonistin Ksenija Sidorova.

Der kommende Festivalsommer versammelt eine Vielzahl international gefeierter Solistinnen und Solisten, darunter Anastasia Kobekina, Jan Lisiecki, Avi Avital, Yo-Yo Ma, Benjamin Appl, Martin Fröst, Håkan Hardenberger, Nina Stemme, Xavier de Maistre, Claire Huangci, Asya Fateyeva, Anne Sofie von Otter, Daniel Hope, Tabea Zimmermann, Ray Chen, Hilary Hahn, Daniil Trifonov, Hayato Sumino, Rolando Villazón, Midori, Vivi Vassileva, Grigory Sokolov und Jess Gillam.

Darüber hinaus sind eine Reihe von Klangkörpern zu Gast wie das NDR Elbphilharmonie Orchester, die NDR Radiophilharmonie, das Estonian Festival Orchestra, das West-Eastern Divan Orchestra, das Swedish Radio Symphony Orchestra, das Royal Stockholm Philharmonic Orchestra, das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin, die Badische Staatskapelle, das Zürcher Kammerorchester, das Mahler Chamber Orchestra, das Aurora Orchestra, die Akademie für Alte Musik, das Orchester ensemble reflektor, O/Modernt sowie das NDR Vokalensemble. 

Die großen Orchesterkonzerte des Festivals leiten renommierte Dirigentinnen und Dirigenten wie Stanislav Kochanovsky, Paavo Järvi, Daniel Barenboim, Katharina Wincor, Andrew Manze, Zubin Mehta, Omer Meir Wellber, Daniel Harding und Karina Canellakis. 

Daneben prägen Ensembles wie das SIGNUM saxophone quartet, das Goldmund Quartett, das Schumann Quartett, das vision string quartet, das Boulanger Trio, das Marmen Quartet, das Michaelis Consort, das Woodpeckers Recorder Quartet, die lautten compagney BERLIN und Stockholm Chamber Brass das Programm.

Die Brücke zu Pop, Jazz, Folk, Literatur sowie Theater schlägt das SHMF 2026 mit Gästen wie Nils Landgren, Michael Wollny, JORIS, Sona Jobarteh, Martina Gedeck, Dreamers’ Circus, Barokksolistene, WÖR, The Real Group, Time for Three, Bidla Buh, der Jazzrausch Bigband, Familie Flöz und Släpstick. Als prominentes Festival-Highlight bereichert die legendäre schwedische Band Roxette das Programm.

Zahlen und Fakten

Insgesamt 205 Konzerte, fünf »Musikfeste auf dem Lande«, zwei Kindermusikfeste sowie fünf Werftsommer-Konzerte finden in 120 Spielstätten an 73 Orten in Schleswig-Holstein, Dänemark, Hamburg und im Norden von Niedersachsen statt. Der vom Stiftungsrat genehmigte Haushalt beläuft sich auf rund 14 Millionen Euro. Das SHMF dankt dem Land Schleswig-Holstein für die Förderung in Höhe von 1,176 Millionen Euro. Vereinbarungen zu Hauptsponsorings, Projekt-, Konzert- und Produktpartnerschaften sowie Spenden und Zuschüsse sichern die Finanzierung ab. Wir freuen uns, das Handelsunternehmen famila als neuen Hauptsponsor begrüßen zu dürfen.

Städteschwerpunkt: Stockholm

Stockholm gilt als kulturelles Herz Skandinaviens – eine Musikstadt, die gleichermaßen von klassischer Tradition und global erfolgreicher Popkultur geprägt ist. Seit ihrer Gründung im 13. Jahrhundert zieht die schwedische Hauptstadt Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt an: Königin Kristina machte ihren Hof im 17. Jahrhundert zum Zentrum europäischer Musik, Johan Helmich Roman prägte als »schwedischer Händel« den Barock, unter Gustav III. erlebte das Opernleben Ende des 18. Jahrhunderts einen Aufschwung und mit Komponisten wie Franz Berwald, Wilhelm Stenhammar und Allan Pettersson entstand später – inspiriert von Melancholie, Natur und nordischer Weite – der unverwechselbare schwedische Klang. Im 20. Jahrhundert eroberten Bands wie ABBA und Roxette die Popmusik und machten Stockholm endgültig zur globalen Musikmetropole.

Das SHMF 2026 widmet dieser Vielfalt einen Schwerpunkt und spannt in über 85 Konzerten einen weiten Bogen: von Sinfonie-, Kammer- und Chorkonzerten bis zu Folk- und Popabenden, von barocken Werken wie der »Düben-Sammlung« und den »Drottningholmsmusiken« bis zu zeitgenössischen Werken von Britta Byström und Joel Lyssarides, von höfischer Eleganz bis zu treibenden Rhythmen. In Stockholm verbinden sich musikalische Geschichte und Gegenwart auf einzigartige Weise.

Als musikalische Botschafter Stockholms sind herausragende Klangkörper, Künstlerinnen und Künstler eingeladen, darunter Stockholm Chamber Brass, der Swedish Radio Choir, das Royal Swedish Orchestra, das Royal Stockholm Philharmonic Orchestra, das Swedish Radio Symphony Orchestra, das Swedish Chamber Orchestra, die A-cappella-Ensembles Ringmasters, The Real Group und Kraja, das Lena Jonsson Trio, die Opernsängerinnen Anne Sofie von Otter und Nina Stemme, die Klarinettisten Martin Fröst und Magnus Holmander, der Trompeter Håkan Hardenberger und der Geiger Johan Dalene.

Darüber hinaus gestaltet der Posaunist und Sänger Nils Landgren, der 2026 seinen 70. Geburtstag feiert, eine Reihe von Konzerten: Bei seinem Debüt mit dem Festivalorchester treffen in Vincent Peiranis »Time Reflexions« sinfonische Klänge auf fließende Jazz-Melodik. In einem Programm mit dem Geiger Daniel Hope spannt Nils Landgren einen weiten Bogen von Bachs Meisterwerken bis hin zu Stings zeitlosen Songs. In »Sonnets of Darkness and Love« des schwedischen Komponisten Sven-David Sandström ist er in doppelter Funktion als Posaunist und Sänger mit dem Swedish Radio Choir zu erleben. Und gemeinsam mit dem Swedish Radio Symphony Orchestra und einer Band aus Freunden präsentiert Nils Landgren sein Album »Love of my life« mit anrührenden Eigenkompositionen und Songs von Cat Stevens, Leonard Bernstein, Kurt Weill, Joe Sample und Ida Sand.

Mit der Band Roxette kommt eine der erfolgreichsten schwedischen Bands zum Festival, die mit Songs wie »The Look«, »Listen to Your Heart«, »Joyride« und »It Must Have Been Love« den Soundtrack der 1990er-Jahre prägte. Nach dem Tod der Sängerin Marie Fredriksson im Jahr 2019 führt Gründer Per Gessle seit Anfang 2025 das musikalische Erbe von Roxette gemeinsam mit Lena Philipsson fort und lässt die kraftvollen Balladen und hymnischen Popsongs in neuem Glanz erstrahlen.

Zudem widmen sich mehrere Künstlerinnen und Künstler den unvergänglichen Hits von ABBA: So lässt die Saxophonistin Asya Fateyeva gemeinsam mit der lautten compagney BERLIN die Melodien von Jean-Philippe Rameau und ABBA verschmelzen. An zwei weiteren Abenden unter dem Motto »Abba jetzt!« verwandelt sich die Musik der schwedischen Gruppe in ein musikalisch-kabarettistisches Spektakel. Ein Höhepunkt wird das Musical »Chess« der ABBA-Mitglieder Benny Andersson und Björn Ulvaeus, konzertant präsentiert von einem renommierten Solistenensemble, The Danish Philharmonic und dem Festivalchor.

Porträtkünstlerin: Ksenija Sidorova

»Musik bereichert unser Leben, sie erdet uns und schenkt Momente des Friedens in unserer instabilen Welt.« Mit dieser Überzeugung begeistert Ksenija Sidorova ihr Publikum weltweit. Die diesjährige Porträtkünstlerin gilt als eine der führenden Akkordeonistinnen ihrer Zeit – eine Künstlerin mit großer Bühnenpräsenz und ansteckender Leidenschaft, die das Akkordeon aus der Ecke der Volksmusik geholt und ihm einen Platz im klassischen Konzertsaal gegeben hat.

1988 in Riga geboren, lernte Ksenija Sidorova das Akkordeon als Sechsjährige durch ihre Großmutter kennen. Zunächst an der örtlichen Musikschule und später im Studium an der Royal Academy of Music in London entdeckte sie das Potenzial ihres Instruments jenseits der Folklore. Ihren Master schloss sie mit Auszeichnung ab, internationale Anerkennung folgte schnell: 2012 wurde sie erste Preisträgerin der Bryn Terfel Foundation, 2015 stand sie mit Sting in der Royal Albert Hall auf der Bühne und 2017 erhielt sie den ECHO Klassik als Instrumentalistin des Jahres.

Ksenija Sidorova spielt eine Schlüsselrolle dabei, dem Akkordeon in der klassischen Musik neue Anerkennung zu verschaffen. In ihren Programmen entfaltet das über 20 Kilogramm schwere Instrument, das 2026 zum Instrument des Jahres gekürt wurde, eine faszinierende Klangwelt aus über vier Jahrhunderten. Um die Vielfalt des Akkordeons erlebbar zu machen, spielt sie Originalwerke und Arrangements, schöpft aus den folkloristischen Wurzeln ihres Instruments und arbeitet mit zeitgenössischen Komponisten zusammen – eine Musikerin zwischen Tradition und Innovation.

Als SHMF-Porträtkünstlerin zeigt Ksenija Sidorova in 18 Konzerten die gesamte Bandbreite ihres Könnens: von Soloabenden über intime Kammermusikprogramme bis hin zu großen Orchesterkonzerten. Gleich zu Beginn ihres Porträts bringt sie das neue Akkordeonkonzert des Komponisten und ehemaligen Porträtkünstlers Fazıl Say zur Uraufführung. Mit dem Estonian Festival Orchestra unter der Leitung von Paavo Järvi präsentiert sie das für sie geschriebene Werk »Dances« des Esten Tõnu Kõrvits, das sie selbst als »Rock’n’Roll-Konzert« für Orchester und Akkordeon beschreibt. Ihre stilistische Vielfalt offenbart sich ebenso beim Liederabend mit dem Bariton Benjamin Appl, der unter dem Motto »Lieder eines Lebens« Stücke von Beethoven über Schubert bis hin zu Simon & Garfunkel vereint. Und auch in Pietro Roffis Bearbeitung von Bachs Goldberg-Variationen für zwei Akkordeons zeigt sie die grenzenlose Ausdruckskraft ihres Instruments. Als weitere musikalische Partnerinnen und Partner hat sie u.a. den Mandolinisten Avi Avital, das Goldmund Quartett, den Gitarristen MILOŠ und das SIGNUM saxophone quartet eingeladen, mit denen sie das Akkordeon immer wieder neu erfindet und ihm den Platz im Scheinwerferlicht gibt, der seinem einzigartigen Klang gerecht wird.  

Werftsommer 

Vom 24. Juli bis zum 6. August verwandeln sich die historischen Industriehallen der Lübecker Kulturwerft Gollan für den SHMF-Werftsommer in ein sommerliches Wohnzimmer. Ob im Liegestuhl mit den Füßen im Sand oder im gemütlichen Vintage-Mobiliar: Die einzigartige Atmosphäre der Werkshallen lädt zum Verweilen und geselligen Beisammensein vor und nach den Konzerten ein. Auf dem Programm der Werftsommer-Konzerte stehen westafrikanische Klänge, nordischer Folk, anatolische und brasilianische Musiktradition ebenso wie beatlastiger Techno-Jazz.  

Den Auftakt macht am 24. Juli die gambische Sängerin, Komponistin und Kora-Spielerin Sona Jobarteh. Sie gilt als erste professionelle weibliche Virtuosin der 21-saitigen Stegharfe, deren Spiel bis ins 20. Jahrhundert ausschließlich Männern vorbehalten war. In ihren Liedern verbindet sie westafrikanische Tradition mit Einflüssen aus Blues, Afropop und Jazz. Ein spannungsreicher Abend zwischen meditativen Momenten und groovigen Passagen erwartet das Publikum.

Ungezwungen, lebendig und herzlich: Das sind die »Nordic Alehouse Sessions« der Barokksolistene. Am 27. Juli spüren sie der Frage nach, wie eine Stockholmer Kneipe im 17. Jahrhundert klang. Hier treffen skandinavische Traditionen auf barocke Virtuosität und improvisierte Jam-Sessions auf musikalische Tiefgründigkeit – alles unter dem Motto: »It’s just old pop music!«

Am 29. Juli ist der kurdisch-zazaische Sänger, Komponist und Gitarrist Ahmet Aslan zu Gast beim Werftsommer. Mit seinem selbstkreierten Instrument Di-Tar – einer Mischung aus türkischer Baglama und Flamenco-Gitarre – schafft er eine eigene Klangwelt zwischen anatolischer Folklore und westlicher Tradition, die sich immer wieder neu zusammenfügt. Mal energiegeladen, mal fragil, stets menschlich. 

Ausgelassen und tanzbar wird es bei den zwei letzten Konzerten des Werftsommers 2026: Die Band AYOM präsentiert am 3. August pulsierende Rhythmen aus Brasilien, Angola und den Kapverden. Als »musikalische Seefahrer« begeben sich die sechs Musikerinnen und Musiker auf die Spuren der afrikanischen Diaspora und erzählen Geschichten von Migration, Freiheit und Lebensfreude.

Den Abschluss des Werftsommers gibt die Jazzrausch Bigband am 6. August mit ihrem aktuellen Programm »Euphoria« – eine Feier des Augenblicks mit neuen Kompositionen zwischen Jazz, Techno und Dancefloor. 

Die Konzerte von AYOM und der Jazzrausch Bigband sind unbestuhlt. Im Anschluss an die beiden Konzerte legt die Hamburgerin DJ textme im Foyer der Halle auf und lässt die Abende mit Deep House ausklingen.

Dank finanzieller Unterstützung durch die Possehl-Stiftung finden die Werftsommer-Konzerte unter hohen Nachhaltigkeitsstandards statt: Unter anderem kann das Publikum vegetarische Kulinarik aus der Region genießen, kostenfreie Shuttlebusse zwischen ZOB Lübeck und Spielstätte begünstigen die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln und ein Mehrwegpfandsystem minimiert das Wegwerfen von Bechern und Flaschen. Außerdem können Gäste leere Pfandbecher spenden, um die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein zu unterstützen.

Schleswig-Holstein Festival Orchestra

»Let’s make music as friends«: Unter diesem Leitspruch des Dirigenten und SHMF-Mitbegründers Leonard Bernstein kommen seit 1987 jeden Sommer über 100 junge Spitzenmusikerinnen und -musiker verschiedenster Nationen zusammen, um das Schleswig-Holstein Festival Orchestra (SHFO) zu bilden. Die Mitglieder des SHFO haben sich in den Wintermonaten bei Probespielen an rund 30 Orten weltweit qualifiziert und erhalten ein Stipendium, das ihre Reise nach Schleswig-Holstein, ihren Aufenthalt im Nordkolleg Rendsburg und die Probenarbeit von Anfang Juli bis Ende August umfasst.

In diesem Jahr dirigieren Teddy Abrams, Andrew Manze, Katharina Wincor und Stefan Geiger das Festivalorchester. Außerdem gestaltet Christoph Eschenbach, Principal Conductor des Festivalorchesters, eine Arbeitsphase. Auf dem Programm der insgesamt 17 Konzerte stehen unter anderem »Also sprach Zarathustra« von Richard Strauss, Ludwig van Beethovens Sinfonie Nr. 3, Zoltán Kodálys »Tänze aus Galanta« sowie Antonín Dvoráks Sinfonie Nr. 9. Gemeinsam mit Tabea Zimmermann widmen sich die jungen Musikerinnen und Musiker »Harold en Italie« von Hector Berlioz – einer farbenreichen Verbindung aus Sinfonie- und Bratschenkonzert. Ray Chen tritt gemeinsam mit dem SHFO als Solist in Jean Sibelius’ Violinkonzert auf und in Lübeck und Lüneburg spielt das Festivalorchester live zum Stummfilm »The Artist« auf Großleinwand, der bei den Oscars 2012 fünf Auszeichnungen erhielt.

Schleswig-Holstein Festivalchor

Seit 2014 versammeln sich im Festivalchor jedes Jahr ambitionierte Sängerinnen und Sänger aus Schleswig-Holstein und ganz Deutschland. Gemeinsam erarbeiten sie große Chorwerke und gestalten unter professioneller Leitung Konzerte beim SHMF. Im ersten Programm in diesem Sommer widmet sich der Klangkörper Johann Sebastian Bachs Messe h-Moll – einem der zentralen Chorwerke des Barock, dessen monumental-kraftvolle bis transparent-lyrische Passagen es zu einem der ausdrucksstärksten Werke in der Musikgeschichte machen. Das Konzert findet am 11. Juli 2026 in Lübeck statt. Passend zum Städteschwerpunkt Stockholm präsentiert der Festivalchor außerdem am 29. August in Lübeck und am 30. August in Sonderburg (Dänemark) das Musical »Chess« der ABBA-Mitglieder Benny Andersson und Björn Ulvaeus sowie des Musical-Texters Tim Rice in einer konzertanten Fassung. Beide Programme leitet Chordirektor Nicolas Fink.

Campus

Seit rund 35 Jahren widmen sich im Rahmen der SHMF-Masterclasses international renommierte Künstlerinnen und Künstler der solistischen sowie kammermusikalischen Weiterbildung von Nachwuchstalenten. Die Teilnehmenden kommen aus der ganzen Welt und finden im wunderschönen Ambiente der Musikhochschule Lübeck ideale Probebedingungen vor. 2026 unterrichten The King’s Singers (23. bis 26. Juli), die Geigerin Midori (17. bis 21. August) und der Cellist Frans Helmerson (18. bis 22. August) junge Musikerinnen und Musiker bei den Masterclasses. Die Kurse sind öffentlich und laden Gasthörerinnen und -hörer ein, dem Unterricht beizuwohnen. Am Ende der Kurse präsentieren die Teilnehmenden ihre Fortschritte im Rahmen der Masterclass-Konzerte. 

Der ehemalige SHMF-Porträtkünstler Avi Avital kehrt 2026 nicht nur als Solist zum SHMF zurück, sondern übernimmt auch die Rolle des Dozenten beim Mandolinen-Workshop. Vom 18. bis 22. Juli taucht er gemeinsam mit Mandolinenspielerinnen und -spielern jeden Alters und Könnens in die große Klangwelt der Zupfinstrumente ein – von feinsten solistischen Nuancen bis hin zu orchestralem Glanz. Zum Ende der gemeinsamen Probenzeit geben die Teilnehmenden am 22. Juli ein Abschlusskonzert in der Musikhochschule Lübeck. 

Interessierte Hobbyblechbläserinnen und -blechbläser können vom 9. bis 13. August einen Workshop mit dem international renommierten Posaunisten Nils Landgren besuchen und Teil eines rund 70-köpfigen Blechbläser-Ensembles werden. Ob mit Posaune, Trompete, Horn oder Tuba – gemeinsam erarbeiten die Teilnehmenden ein abwechslungsreiches Programm, das sie am 13. August in der Musikhochschule Lübeck auf die Bühne bringen.

Vom 4. bis 6. August öffnet sich für passionierte Laienschauspielerinnen und -schauspieler die Tür zum Maskenspiel. In einem Workshop weiht Michael Vogel, Mitbegründer und künstlerischer Leiter der gefeierten Theaterkompanie Familie Flöz, die Teilnehmenden in die Geheimnisse des pantomimischen Spiels ein. Die Teilnehmenden lernen, wie man einer Maske Ausdruck und Persönlichkeit verleiht – und schlüpfen selbst in unterschiedliche Rollen. Der Workshop findet in Kiel statt.

Anmeldungen für die Masterclasses und die Workshops sind bis zum 29. März möglich. Die Masterclasses sowie der Mandolinen- und der Blechbläser-Workshop werden von der Possehl-Stiftung gefördert.

»Meisterschüler – Meister«

In der von der Sparkassen-Finanzgruppe geförderten Konzertreihe »Meisterschüler – Meister« gibt ein Star der Musikwelt seine Expertise an junge Nachwuchstalente weiter und feilt gemeinsam mit ihnen an der Interpretation ausgewählter Werke. In diesem Jahr teilt die Cellistin Anastasia Kobekina als Meisterin ihr Wissen mit der Geigerin Marie Helling, dem Geiger Maxim Tzekov, dem Bratschisten Arcan Isenkul und der Cellistin Angela Aguareles. Anastasia Kobekina, selbst erst 31 Jahre alt, kann bereits auf eine beeindruckende Karriere blicken. Sie ist Exklusivkünstlerin bei Sony Classical und Preisträgerin des Leonard Bernstein Award 2024. Gemeinsam mit den jungen Musikerinnen und Musikern erarbeitet sie zwei Streichquintette der Komponisten Franz Schubert und Alexander Glasunow. Die Ergebnisse ihrer gemeinsamen Arbeit präsentieren sie bei Konzerten in Bordesholm und Nieblum.

»Singstars!«

2026 geht das SHMF-Projekt »Singstars!« in die dritte Runde. Singen macht Freude, baut Spannungen ab und fördert insbesondere im Kindesalter die Entwicklung sozialer, sprachlicher und kommunikativer Kompetenzen. In Zusammenarbeit mit dem SHMF begleiten erfahrene Musikpädagoginnen ein halbes Jahr lang vier Grundschulen in Elmshorn, Holm, Scharbeutz und Neumünster, an denen kein regelmäßiger Musikunterricht stattfinden kann. Gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern der zweiten und dritten Jahrgangsstufe erarbeiten sie ein vielfältiges Programm und beschäftigen sich unter dem Thema »Wir sind bunt« mit Fragen wie: »Was bedeutet Singen für uns?«, »Wie klingen Lieder in verschiedenen Kulturen?« und »Wie können wir mit Musik zeigen, dass Unterschiede uns bereichern?«. Den Abschluss des Projekts bildet ein Konzert aller Klassen am 19. Juni in den Holstenhallen Neumünster, bei dem die Kinder ihre einstudierten Lieder präsentieren. Das Konzert wird gefördert von der Stiftung Nör, der Bürgerstiftung Elmshorn, der Claussen-Simon-Stiftung, der Dr. Hans Hoch Stiftung, der Georg-Plate-Stiftung und der Unser Norden Stiftung.

Hindemith-Preis

Der mit 20.000 Euro dotierte Hindemith-Preis zeichnet im Rahmen des SHMF herausragende zeitgenössische Komponistinnen und Komponisten aus. 2026 erhält die Berliner Komponistin Birke Bertelsmeier den 37. Hindemith-Preis. Die Jury würdigt Birke Bertelsmeier als »Klangerfinderin, deren Musik zum Staunen bringt, Konventionen hinter sich lässt und überrascht. Nichts scheint unmöglich in diesem Labyrinth aus künstlerischen Aggregatszuständen und genreübergreifenden Imaginationen. Durch ihr reiches und vielfältiges Werk zieht sich als roter Faden die Entwicklung einer künstlerischen Souveränität, die kreative und reflexive Gestaltungskompetenz dialogisch verbindet.« Gestiftet wird der Preis von der Fondation Hindemith (Blonay/Schweiz), der Rudolf und Erika Koch-Stiftung, der Walter und Käthe Busche-Stiftung und Gerhard Trede-Stiftung, der Freien und Hansestadt Hamburg und dem Land Schleswig-Holstein. Das Preisträgerkonzert findet am 12. August im KulturForum in der Stadtgalerie in Kiel statt.

Leonard Bernstein Award

Seit 25 Jahren wird der Leonard Bernstein Award im Rahmen des SHMF verliehen, der sich als Karrieresprungbrett für junge Talente in der Klassikszene etabliert hat. 2026 geht der Leonard Bernstein Award an die Trompeterin Lucienne Renaudin Vary. Die Französin ist gleichermaßen in der Klassik wie im Jazz zu Hause und erkundet voller Neugier und Energie verschiedenste Klangwelten: von spanischen Volksliedern über impressionistische Klänge bis hin zu Songs der Beatles. »Der Wechsel zwischen den Stilen ist für mich absolut erfrischend – er gibt mir das Gefühl, lebendig zu sein,« sagt sie. Die Jury begründet die Entscheidung für die Preisträgerin mit den Worten: »Lucienne Renaudin Vary kennt keine Schubladen in der Musik. Ganz im Sinne Leonard Bernsteins verbindet sie mühelos unterschiedliche musikalische Welten, erweitert das Repertoire für die Trompete auf eindrucksvolle Weise und überzeugt dabei durch höchste künstlerische Exzellenz. Ihre außergewöhnliche Wandlungsfähigkeit und technische Brillanz machen sie zu einer der prägendsten Musikerpersönlichkeiten ihrer Generation.« Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums wird das Preisgeld des von der Sparkassen-Finanzgruppe gestifteten Leonard Bernstein Awards auf 20.000 Euro erhöht. Das Preisträgerkonzert findet am 21. August in der Musik- und Kongresshalle Lübeck statt. Gemeinsam mit dem Orchester ensemble reflektor unter der Leitung von Vimbayi Kaziboni präsentiert Lucienne Renaudin Vary Joseph Haydns Trompetenkonzert und George Gershwins »Ein Amerikaner in Paris«.

Angebote für Familien

Familienkonzerte führen die kleinsten Festivalbesucherinnen und -besucher an die Welt der Musik heran. Zum vierten Mal in Folge veranstalten der KiKA-Moderator Juri Tetzlaff und die Dirigentin Holly Choe gemeinsam mit dem Schleswig-Holstein Festival Orchestra ein magisches Erlebniskonzert. In Büdelsdorf und Lüneburg tauchen sie in die Geschichten aus Edvard Griegs »Peer Gynt Suite« ein: Wie klingt der Morgen über der weiten nordischen Landschaft? Welche musikalischen Farben lassen das Mädchen Anitra in anmutigem Tanz schweben? Und warum pulsiert es in der »Halle des Bergkönigs« mit immer schneller werdendem Rhythmus, der Spannung förmlich hörbar macht? Bei diesen Konzerten wird die Musik zur Bühne für die eigene Vorstellungskraft (ab sechs Jahren). 

In Schleswig und Ahrensburg lässt das Ensemble mini.musik Pippi Langstrumpf, Michel aus Lönneberga, Karlsson vom Dach und weitere beliebte Figuren von Astrid Lindgren zum Leben erwachen. Gemeinsam mit dem jungen Publikum singen sie bekannte Lieder wie »Hej, Pippi Langstrumpf« oder »Michel war ein Lausejunge« und lösen musikalische Rätsel rund um die Welt der klassischen Musik – ein Konzert zum Mitsingen, Lachen und Träumen (ab drei Jahren).

Wenn das Gedankenreiseorchester die Bühne mit einem geheimnisvollen Koffer betritt, beginnt ein einmaliges Abenteuer voller Musik und Fantasie. Mit Keyboard, Saxophon, Violine, E-Bass und Gesang erschaffen die Musikerinnen und Musiker in Schenefeld bei Hamburg und Bad Schwartau eine Klangwelt, die sich ständig verändert – gesteuert von den Ideen der Kinder im Publikum. Denn welche Gegenstände und Klänge sich im Koffer verbergen und wie sie in die Musik einfließen, bestimmen die Kinder selbst mit ihren kreativen Vorschlägen (ab sechs Jahren).

Besonders rhythmisch wird es mit dem Porter Percussion Duo in Bad Oldesloe und Norderstedt. Gemeinsam mit ihren jungen Zuhörerinnen und Zuhörern ab sechs Jahren begeben sich die beiden Schlagzeugerinnen Jessica und Vanessa Porter auf eine Reise in die entlegensten Winkel der Erde – von Europa über Afrika bis nach Australien. Überall begegnen sie freundlichen Menschen, die überzeugt sind: Nur ihre Instrumente und Rhythmen sind die besten. Doch wer hat am Ende den coolsten Groove?

Speziell auf Kinder ausgerichtet sind auch zwei Kindermusikfeste, die am 15. und 16. August auf Gut Wotersen stattfinden. Hier erleben junge SHMF-Besucherinnen und -Besucher gemeinsam mit Eltern und Geschwistern Konzerte, Mitmach-Aktionen und ein vielfältiges Rahmenprogramm.

Die Musikfeste auf dem Lande 

Sie sind das Herzstück des Schleswig-Holstein Musik Festival: die Musikfeste auf dem Lande. An fünf Wochenenden öffnen die schönsten Gutsanlagen Schleswig-Holsteins – Hasselburg, Stocksee, Emkendorf, Pronstorf und Wotersen – wieder ihre Tore und laden zu besonderen Kulturerlebnissen inmitten malerischer Natur ein. Das Publikum erwartet neben der Land- und Hofidylle ein abwechslungsreiches Konzertprogramm von etablierten Künstlerinnen und Künstlern wie auch von jungen Talenten. Die Musikfeste auf dem Lande werden präsentiert von CITTI. Produktpartner sind die Schwartauer Werke, die Dithmarscher Privatbrauerei und Fürst Bismarck Mineralwasser. Das Programm der Musikfeste auf dem Lande wird am 23. April veröffentlicht.

Der Musikfest-Trecker in sozialen Einrichtungen 

Menschen mit Musik zu erreichen, die aufgrund ihres Alters, dem Grad ihrer Behinderung oder aus anderen Gründen nicht uneingeschränkt am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können – dieses Ziel verfolgt das SHMF mit dem Musikfest-Trecker. Für die halbstündigen Konzerte in sozialen Einrichtungen wie Gemeinschaftsunterkünften oder Sonderschulen wird der Trecker mit Anhänger zu einer Bühne umfunktioniert und schafft eine mitreißende musikalische Erfahrung. Die Konzerte sind den Angehörigen der jeweiligen Institutionen sowie Pressevertreterinnen und -vertretern exklusiv vorbehalten, es findet kein Ticketverkauf statt. Im Sommer 2026 tourt der Musikfest-Trecker, beladen mit Irish Folk, an drei Tagen durch Schleswig-Holstein und hält in Ahrensburg, Neustadt in Holstein, Itzehoe, Rickling und Bad Segeberg. Gefördert wird der Musikfest-Trecker von der HanseWerk AG unter dem Motto »Kein Mensch ohne Musik« sowie in Ahrensburg von der Kroschke Kinderstiftung. 

Neue Spielstätten 

2026 ist das Schleswig-Holstein Musik Festival erstmals im Kleinen Theater Schillerstrasse in Geesthacht zu Gast. Mit dem Schlosspark als Open Air-Fläche kommt eine weitere Bühne in Glücksburg dazu. In Lübeck sind die Lutherkirche und die St.-Philippus-Kirche neu dabei. 

Weitere Informationen zu den Spielstätten unter www.shmf.de/spielorte

Sponsoring & Fundraising beim SHMF 2026

Eine breite Unterstützung aus der Wirtschaft erfährt das Schleswig-Holstein Musik Festival von Beginn an. Wir danken unseren Partnerinnen und Partnern für den Zusammenhalt und ihr tatkräftiges Engagement für gute Musik im Norden. Mit einem Hauptsponsoring leisten die Sparkassen-Finanzgruppe (bestehend aus den schleswig-holsteinischen Sparkassen, der Provinzial Nord Brandkasse AG, der LBS Landesbausparkasse Nord-Ost AG, der DekaBank und dem Sparkassen-Kulturfonds des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes), GP JOULE, LOTTO Schleswig-Holstein, sowie unser Mobilitätspartner BMW Group, unsere Orchesterpartnerin IB.SH sowie unser Medienpartner NDR einen sehr bedeutenden Beitrag. Als neuen Hauptsponsor begrüßen wir das Handelsunternehmen famila in der Riege der wichtigsten Unterstützer des Festivals. Wir danken den 63 Projekt- und Konzert- und vier Produktpartnerschaften sowie den 64 Partnerinnen und Partnern, die das Festival im Rahmen der Initiative Wirtschaft & Musik unterstützen.

Dieses Jahr startet eine neue Projektpartnerschaft mit der SCHRAMM group aus Brunsbüttel und eine neue Konzertpartnerschaft mit der Flenker Bau GmbH aus Schwentinental. Zwei neue Mitglieder der Initiative Wirtschaft & Musik unterstützen das Festival in der Breite: die Anton Willer GmbH & Co KG und die von Poll Immobilien GmbH. 

Das Festival dankt seinen großzügigen Förderern der ACO-Gruppe, Johanna und Hans-Julius Ahlmann, der Aldra Fenster und Türen GmbH, der Bürgerstiftung Elmshorn, der Bürgerstiftung Großhansdorf, der Claussen-Simon-Stiftung, der Dräger-Stiftung, Dr. Carl Hermann Schleifer, der Dr. Hans Hoch Stiftung, der Georg-Plate-Stiftung, der Gemeinde Großhansdorf, der Gemeinde Rellingen, der Gemeinnützigen Sparkassenstiftung zu Lübeck, der Hansestadt Lüneburg, Herbert Voigt GmbH & Co. KG, Kai Kruse (Henry Kruse GmbH & Co. KG), dem KIM Kultur in Marne e.V., der Kroschke Kinderstiftung, der KUSS-Stiftung, der KulturStiftung Schenefeld, der Mathias-Tantau-Stiftung, dem Musik in der Stadtkirche zu Glückstadt e.V., dem Nordkolleg Rendsburg, Oscar und Vera Ritter-Stiftung, der Possehl-Stiftung, der Stadt Bad Oldesloe, der Stadt Bad Schwartau, der Stadt Kappeln, der Stadt Neumünster, der Stahlberg Stiftung, dem Stifterkreis des Festivalorchesters, der Sonderburg Kommune, den Stiftungen der Sparkasse Holstein, der Ulbrich-Stiftung, der Unser Norden Stiftung und der Weiland Kulturstiftung Henning Hamkens. 

Das SHMF freut sich, mit der Fielmann Förderstiftung, der Stiftung Nör, der Adalbert Zajadacz Stiftung, der Dieter Danker Stiftung und der Karin und Uwe Hollweg Stiftung den Kreis der fördernden Stiftungen erweitern zu können. 

Als Gemeinschaft gestalten und prägen alle Partner mit ihren monetären Beiträgen und ihrem persönlichen Engagement unsere Plattform für Unternehmen, Kultur und Gesellschaft.

Festivalverein

Der Festivalverein unterstützt mit seinen rund 8.600 Mitgliedern maßgeblich die musikalische Nachwuchsarbeit des Festivals. Einen bedeutenden Teil leistet dabei der Stifterkreis des Festivalorchesters mit seinen großzügigen Spendern. Der Festivalverein dankt außerdem den gut 350 ehrenamtlichen Beiräten. Sie betreuen vor Ort mithilfe eigens akquirierter Spenden die Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt und sorgen mit enormem Engagement für das von Persönlichkeit geprägte Festivalgefühl.

Medienpartner NDR

Der NDR begleitet das SHMF auch in diesem Jahr als verlässlicher Medienpartner. Das »Schleswig-Holstein Magazin« berichtet regelmäßig über die Highlights und zentralen Ereignisse des Musiksommers. Auch die Sendung »Schleswig-Holstein 18:00« widmet sich unter anderem dem SHMF. Zudem gibt es regelmäßige Berichte zum SHMF in den Radioprogrammen NDR Kultur und NDR Info sowie auf NDR 1 Welle Nord, hier auch montags bis freitags in »Von Binnenland und Waterkant« zwischen 19 und 21 Uhr. NDR Kultur überträgt zudem live im Fernsehen auf 3sat und im Radio das Eröffnungskonzert des SHMF und sendet darüber hinaus weitere Konzertaufzeichnungen, die das gesamte musikalische Spektrum des SHMF Programms abbilden. Dazu gibt es viele Künstlerporträts und Konzertberichte, u.a. auch in der Sendung »NDR Kultur – Das Journal« im NDR Fernsehen.

Musikalisch prägt der NDR das Festival mit seinen Ensembles: Das NDR Elbphilharmonie Orchester eröffnet in Lübeck mit Dvoráks Cellokonzert und Mahlers Sinfonie Nr. 1 unter der Leitung von Karina Canellakis und der Cellistin Anastasia Kobekina. Das NDR Vokalensemble bringt nordische Chormusik in Lübeck und Itzehoe – ein Beitrag zum Festival-Schwerpunkt »Stockholm«. Zum Abschluss präsentiert die NDR Radiophilharmonie in Kiel unter Chefdirigent Stanislav Kochanovsky mit Jan Lisiecki am Klavier Griegs Klavierkonzert sowie Mussorgskys »Bilder einer Ausstellung«. 

Einen umfangreichen Überblick über das Programm, Konzerte und Stars, exklusive Fotos und Hintergründe gibt es zudem im Onlineangebot auf ndr.de/sh und auf ndr.de/shmf sowie in der NDR SchleswigHolstein App.

Ein Vorverkauf, zwei Schritte

Am 26. Februar 2026 beginnt der Vorverkauf. Ab sofort können Konzerttickets auf www.shmf.de erworben werden. Auch die Ticketbestellung per E-Mail an bestellung@shmf.de oder per Post (Kartenzentrale des SHMF, Postfach 3840, 24037 Kiel) ist möglich. Am 13. März 2026 startet der telefonische Vorverkauf. Ab dann können SHMF-Tickets über die Tickethotline (0431-23 70 70) bestellt werden.

Leporello, Programmjournal und Informationen

Schleswig-Holstein Musik Festival
Einsiedelstraße 6, 23554 Lübeck
Tel. 0451-389 57-0, www.shmf.de