Mit „Farm der Tiere“ nach dem Roman von George Orwell ist am Mittwoch, dem 27. Mai 2026, ein Musiktheater über Macht, Manipulation und den Traum von einer besseren Welt zu sehen.
Den Tieren auf der Manor Farm reicht es. Sie schuften, hungern und leiden, doch ihr Bauer kümmert sich nicht um sie, sondern nur um seinen Profit. Als er eines Morgens die Fütterung vergisst, ist das Maß voll: Die Tiere erheben sich, jagen ihn vom Hof und rufen eine neue, gerechte Ordnung aus. Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit! Doch was als Utopie beginnt, wird schnell zum Albtraum. Die Schweine übernehmen das Kommando, beugen die Regeln zu ihren Gunsten – und bald ist klar: Alle Tiere sind gleich, aber manche sind gleicher als andere. Orwells im Jahr 1945 veröffentlichte politische Fabel war eine Abrechnung mit der Russischen Revolution. Das Stück ist auch heute noch hochaktuell und zeigt uns, dass Revolutionen selten so enden, wie sie begonnen haben. Rebellion schlägt in Diktatur um, und das Erwachen kommt zu spät.
Die Inszenierung des Theaters für Niedersachsen setzt auf Musik, die das Geschehen mit Wucht vorantreibt – ein Soundtrack, der sich dem System nicht beugt.
Foto: Tim Müller




