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Brustkrebs-Aktionsmonat Pinktober – Aktionen in Brunsbüttel, Heide, Marne und Wesselburen

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(CIS-intern) – Früh erkannt ist Brustkrebs in vielen Fällen gut behandelbar – daher macht die Schleswig-Holsteinische Krebsgesellschaft e.V. im Brustkrebs-Aktionsmonat Oktober auf die Bedeutung der Früherkennung aufmerksam. Mit Infoständen und Tastmodellen ist sie bei verschiedenen Pinktober-Aktionen in der Region dabei und lädt dazu ein, die eigene Brust besser kennenzulernen.

Die Zahl der Brustkrebsdiagnosen hat in den vergangenen Jahren weiter zugenommen. In Schleswig-Holstein sind laut Krebsregister jährlich 3.000 Frauen und 23 Männer betroffen. Deutschlandweit gibt es laut Robert Koch Institut jährlich sogar über 75.000 neue Fälle. „Doch früh erkannt ist Brustkrebs in vielen Fällen gut behandelbar“, sagt Prof. Dr. med. Nicolai Maass, stellvertretender Vorsitzender der Schleswig-Holsteinischen Krebsgesellschaft e. V. „Jede und jeder kann die eigene Brust regelmäßig selbst abtasten und so ein Gefühl dafür entwickeln, was normal ist. Das Abtasten dauert nur wenige Minuten im Monat – und kann entscheidend sein.“

Abtasten lernen – online und vor Ort

Wie die Selbstuntersuchung funktioniert, zeigt die Aufklärungskampagne „U Can Touch This“ der Schleswig-Holsteinischen Krebsgesellschaft e.V. Auf www.checkdichselbst.de sowie auf dem Instagramkanal @checkdichselbst werden regelmäßig kleine Reminder und informative Posts zum Teilen veröffentlicht. Eine konkrete Abtastanleitung gibt es auch auf den Infoständen der Krebsgesellschaft – und zwar mit Brusttastmodellen. Diese können bei folgenden Pinktober-Aktionen ausprobiert werden:

  • am 2. Oktober im Brustkrebszentrum im Westküstenklinikum Heide,
  • am 10. Oktober auf der Pinktober und Care4me-Messe in Heide,
  • am 18. Oktober in der Kirche Bartholomäus in Wesselburen sowie
  • am 25. Oktober in Marne.

Herzkissen für Brustkrebspatient*innen

Ein besonderes Geschenk in der schweren Zeit ist für viele Brustkrebspatient*innen ein Herzkissen. Als Trostspender oder sogar stützendes Kissen nach der Behandlung kann es unter den Arm geklemmt werden und so den Druck auf die Operationswunde verringern. Dank zahlreicher Kreativgruppen werden regelmäßig Herzkissen gespendet und können auf Anfrage auch im Krebsberatungszentrum Westküste abgeholt werden. Viele Patient*innen empfinden das Herzkissen auch als symbolische Umarmung und emotionale Unterstützung in einer schwierigen Zeit.

Eine konkrete Abtastanleitung für die Brust gibt es auf den Infoständen der Krebsgesellschaft. Foto: Archiv/SHKG