Brandgefahr in Wäldern und auf Flächen steigt nun auch in Schleswig-Holstein

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(CIS-intern) – KIEL. Das Ministerium für Landwirtschaft, Ländliche Räume, Europa und Verbraucherschutz des Landes Schleswig-Holstein weist darauf hin, dass aktuell die Gefahr von Wald- und Flächenbränden wegen des anhaltend trockenen Sommerwetters weiter gestiegen ist. In Schleswig-Holstein und Hamburg herrscht für heute eine mittlere bis hohe Waldbrandgefahr (Stufe 3-4), wobei im südlichen und südöstlichen Schleswig-Holstein für den morgigen Mittwoch örtlich sogar eine hohe Waldbrandgefahr (Stufe 4-5) vorhergesagt ist.

Das Ministerium appelliert, sich aufgrund der aktuellen Lage besonders umsichtig zu verhalten. Insbesondere das Rauchen, Feuermachen oder Grillen im Walde sowie auf trockenen Wiesen und landwirtschaftlich genutzten Flächen sollte weiterhin unbedingt unterbleiben. Glasgefäße, zum Beispiel Flaschen, sollten beispielsweise nach einem Picknick nicht nur allgemein aus Umweltschutzgründen, sondern auch wegen der Gefahr der Entzündung von Pflanzen („Brennglaseffekt“) unbedingt wieder mitgenommen werden. Gleiches gilt auch für Glasscherben.

Parken ist grundsätzlich im Wald nur auf ausgewiesenen Waldparkplätzen gestattet. Es ist darauf zu achten, dass Fahrzeuge nicht über trockenem Gras abgestellt werden. Heiße Fahrzeugteile wie beispielsweise Katalysatoren werden schnell zu einer Zündquelle. Zufahrtswege zum Wald müssen für Rettungsfahrzeuge und Feuerwehren immer freigehalten werden. Mit einer Entspannung kann frühestens am Donnerstag gerechnet werden.

Sollten Sie einen Brand erkennen, rufen Sie unverzüglich die Feuerwehr (Notruf 112) oder die Polizei (Notruf 110) an.

 

 

Index des meteorologischen Potentials für die Gefährdung durch Waldbrand:

Der Waldbrandgefahrenindex WBI beschreibt das meteorologische Potential für die Gefährdung durch Waldbrand. Er zeigt die Waldbrandgefahr in 5 Gefahrenstufen an: 1= sehr geringe Gefahr (hellgelb) bis 5 = sehr hohe Gefahr (dunkelrot).

 

Stationsdaten des meteorologischen Potentials für die Gefährdung durch Waldbrand für Schleswig-Holstein.

 

Verantwortlich für diesen Pressetext: Jana Ohlhoff
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