Viergleisige Planung – Bahn-Ausbau zwischen Hamburg und Elmshorn

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(CIS-intern) – TORNESCH/KIEL. Bei dem geplanten Ausbau der so genannten S4-West zwischen Pinneberg und Elmshorn hält Schleswig-Holsteins Verkehrsminister Dr. Bernd Buchholz an einer großen Lösung mit vier Fernverkehrs-Gleisen für den Knotenpunkt Elmshorn fest: „Das ist das Ergebnis einer Machbarkeitsstudie und um in diese Richtung auch rasch voranzukommen, sind wir bereit, als Land die Mehrkosten vorerst selbst zu schultern“, sagte Buchholz heute (23. März) bei einer Bürger-Informationsveranstaltung in Tornesch (Kreis Pinneberg). „Denn mit einem nachhaltigen Umbau des Bahnhofs Elmshorn bleiben für die Bahnstrecke Pinneberg-Elmshorn weiterhin alle Ausbauvarianten im Spiel“, so Buchholz.

Der Minister erinnerte daran, dass im Bundesverkehrswegeplan für den Großknoten Hamburg verschiedene Maßnahmen zur Steigerung der Kapazität und der Betriebsqualität vorgesehen seien – unter anderem auch ein drittes Bahnsteiggleis in Elmshorn. Dabei hätten am Ende noch zwei Varianten zur Auswahl gestanden. Die so genannte Variante „V5opt“, die einen zusätzlichen Außenbahnsteig westlich der Bestandsanlagen Elmshorn sowie eine Optimierung der Überholgleise für den Güterverkehr vorsieht. Und die Variante „V6“, eine grundlegende Neustrukturierung des Knotens Elmshorn mit zwei Mittelbahnsteigen.

Das Bundesverkehrsministerium präferiert die günstigere Variante V5opt. „Damit die Bahn aber die wesentlich bessere Variante V6 weiterplanen kann, werden wir die zusätzlichen Planungskosten von rund einer halben Million Euro komplett übernehmen“, kündigte Buchholz an. Grund: Die Autoren der Machbarkeitsstudie hätten festgestellt, dass ein Ausbau der Bahnstrecke mit zwei zusätzlichen Fernbahngleisen wesentlich größere betriebliche Vorteile gegenüber der bisher favorisierten Variante mit ein bis zwei zusätzlichen S-Bahngleisen habe. Vor einer endgültigen Entscheidung, welche Ausbauvariante am Ende zum Zuge kommt, müsse in einem nächsten Schritt aber noch eine Gesamtabwägung der Infrastrukturvarianten durch den Nahverkehrsverbund NAH.SH erfolgen.

Verantwortlich für diesen Pressetext: Harald Haase | Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus
Foto: Mario De Mattia

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