Umweltministerium und Stadt Norderstedt vereinbaren Vorgehen beim illegal angehäuften Müllberg in Norderstedt

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(CIS-intern) – KIEL/NORDERSTEDT. Schleswig-Holsteins Umwelt-Staatsekretär Tobias Goldschmidt und Norderstedts Oberbürgermeistern Elke Christina Roeder haben sich auf ein gemeinsames Vorgehen hinsichtlich des illegal angehäuften Müllbergs auf einem Gelände in Norderstedt verständigt. Laut Angaben von Stadt und Land soll die betroffene Gewerbefläche vollständig geräumt werden. Die zuvor geplante Abtragung oberflächlich lagernder faserhaltiger Stoffe stellte sich während der Planung als nicht sinnvoll umsetzbar heraus.

Foto: Symbolbild pixabay.com / gerardogomez

„Wir haben gemeinsam mit der Stadt einen Weg gefunden, wie eine vollständige Räumung des Geländes erreicht werden kann“, sagte Staatssekretär Tobias Goldschmidt. „Die Situation ist rechtlich und technisch sehr kompliziert und es ist alles andere als zufriedenstellend, dass nun möglicherweise der Steuerzahler für den Schaden aufkommen muss. Aber wir sind gemeinsam zu dem eindeutigen Schluss gekommen, dass eine vollständige Räumung des Geländes die sinnvollste und nachhaltigste Lösung für alle Beteiligten ist“, so Goldschmidt weiter.

 

Zuvor hatte die Landesregierung durch Untersuchungen sichergestellt, dass der Abfall die Grundwasserqualität nicht schädigt. Das Gutachten merkte jedoch an, dass eine Gefahr durch einige faserhaltige Abfälle an der Oberfläche nicht völlig ausgeschlossen werden könne. Norderstedts Oberbürgermeisterin Elke Christina Roeder sagte: „Die vollständige Räumung des betroffenen Geländes war immer das Ziel. Der seit mehreren Jahren vorherrschende Zustand war aus städtischer Sicht insbesondere wegen des Schutzes der Umwelt und der umliegenden Betriebe nicht dauerhaft hinnehmbar. Ich danke der Landesregierung für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und ich begrüße, dass eine Lösung erzielt worden ist.“ Die Planung und Vorbereitung für eine Räumung wird nun noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Ziel ist es jedoch, dass schon 2022 mit der Räumung begonnen wird.

 

 

Verantwortlich für diesen Pressetext: Patrick Tiede, Joschka Touré, Jonas Hippel | Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung

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