POL-SE: Langeln, Barmstedter Chaussee – schwerer Folgeunfall nach Wildunfall

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Bad Segeberg (ots) – Ein Autofahrer erfasste gestern am frühen Abend zwei Männer
und eine Frau, die im Begriff waren, ein totes Reh von der Straße zu ziehen. Die
Personen wurden dabei lebensgefährlich verletzt.

Gegen 18 Uhr kam es auf der Barmstedter Chaussee zu einem Unfall mit einem Reh.
Das getötete Reh lag auf der Fahrbahn, davor befand sich ein Auto mit
eingeschaltetem Licht und Warnblinklicht.

Wenige Minuten später fuhr ein 78-jähriger Mann von der Bundesstraße 4 kommend
auf die Unfallstelle zu. Da sich die Unfallstelle auf seinem Fahrstreifen befand
lenkte der Barmstedter seinen Renault rechts an dem stehenden Auto vorbei. Er
beschädigte das entgegen seiner Fahrtrichtung stehende Auto hierbei. Unmittelbar
darauf erfasste er drei Personen, die sich am Fahrbahnrand hinter dem Fahrzeug
befanden, um das Reh von der Straße zu ziehen. Ein 56-jähriger Mann aus
Barmstedt wurde unter dem Renault eingeklemmt, eine 43-jährige Frau aus dem
Elmshorner Umland und ein 41-jähriger Kieler wurden ebenfalls lebensgefährlich
verletzt. Eine weitere Person konnte sich zuvor durch einen Sprung in den Graben
vor dem herannahenden Renault retten.

Der 78-jährige Fahrer und seine 83-jährige Ehefrau verletzten sich durch den
Unfall leicht. Rettungskräfte brachten die Verletzten in umliegende
Krankenhäuser.

Polizeibeamte sperrten die Landesstraße 75 für die Dauer der Unfallaufnahme
voll. Der entstandene Sachschaden wird auf 10.000 Euro geschätzt. Zur Ermittlung
des genauen Unfallherganges zogen die Beamten einen Gutachter hinzu.

Rückfragen bitte an:

Polizeidirektion Bad Segeberg
– Pressestelle –
Dorfstr. 16-18
23795 Bad Segeberg

Sandra Mühlberger
Telefon: 04551-884-2020
Handy: 0160/3619378
E-Mail: pressestelle.badsegeberg@polizei.landsh.de

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/19027/4476733
OTS: Polizeidirektion Bad Segeberg

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