POL-SE: Bad Segeberg – Taschendiebstähle im Stadtgebiet

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Bad Segeberg (ots) – Ende vergangener Woche ist es in Bad Segeberg zu zwei Taschendiebstählen gekommen.

In der Fußgängerzone in der Hamburger Straße klauten Diebe die Geldbörse einer 41-jährigen Bad Segebergerin am Donnerstagnachmittag (06.05.2021) zwischen 14:30 und 15:30 Uhr. Die Geschädigte hatte ihr Portmonee in einem Einkaufsbeutel über der Schulter getragen.

Freitagnachmittag (07.05.2021) gegen 16:00 Uhr entwendeten Unbekannte in einem Discounter in der Lindhofstraße die Geldbörse einer 81-Jährigen aus Klein Rönnau während die Seniorin im Markt einkaufte. An der Kasse bemerkte die Rentnerin das Fehlen ihres Portmonees aus der Handtasche.

Polizei warnt vor Taschendieben

Neben dem finanziellen Schaden ist auch der Aufwand für die Neubeschaffung von Papieren und Zahlungskarten nicht unerheblich.

Der Großteil der Diebstähle ereignete sich in Geschäften, Supermärkten und Einkaufszentren. Einen Schwerpunkt stellen die städtischen Bereiche dar.

Die Dienststellen der Polizeidirektion Bad Segeberg haben bereits im vergangenen Jahr Plakate in den Eingangsbereichen von Geschäften aufgehängt, um die Kunden vor Taschendieben zu warnen.

Da es sich bei Taschendiebstähle in Supermärkten um ein andauerndes Problem handelt, gibt die Polizei insbesondere älteren Mitmenschen folgenden Tipps:

– Taschendiebe lassen sich am typisch suchenden Blick erkennen:
Sie meiden den direkten Blickkontakt zum Opfer und schauen eher
nach der Beute.

– Tragen Sie Geld, Schecks, Kreditkarten und Papiere immer in
verschiedenen verschlossenen Innentaschen der Kleidung möglichst
dicht am Körper.

– Tragen Sie Hand- und Umhängetaschen verschlossen auf der
Körpervorderseite oder klemmen Sie sie sich unter den Arm.

– Benutzen Sie einen Brustbeutel, eine Gürtelinnentasche, einen
Geldgürtel oder eine am Gürtel angekettete Geldbörse.

– Legen Sie Geldbörsen nicht oben in Einkaufstasche, Einkaufskorb
oder Einkaufswagen, sondern tragen Sie sie möglichst körpernah.

– Hängen Sie Handtaschen im Restaurant, im Kaufhaus oder im Laden
(selbst bei der Anprobe von Schuhen oder Kleidung) nicht an
Stuhllehnen oder Einkaufswagen und stellen Sie sie nicht
unbeaufsichtigt ab.

Zudem können sich besorgte Bürger bei bestehender Unsicherheit im Umgang mit dem Phänomen an jede örtliche Polizeidienststelle oder gleichermaßen an das Sachgebiet Prävention der Polizeidirektion Bad Segeberg (04551 8842141) wenden. Dort erhalten vermeintliche Opfer entsprechende Hinweise.

Wie bereits am 04. Mai 2021 unter

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/19027/4905855

angekündigt, findet am morgigen Dienstag und Mittwoch zwischen 14:00 und 18:00 Uhr die zweite Telefonberatung für Senioren durch den hiesigen Präventionsbereich statt. Die Beamten sind über die Rufnummer 04101 202246 erreichbar.

Wertvolle Sicherheitstipps für Senioren zu verschiedenen Themen sind dem Bereich der Prävention der Homepage der Landespolizei Schleswig-Holstein unter

https://www.schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/POLIZEI/Praevention/Senioren/senioren.html;jsessionid=1797E74E969F50DC08905CA6C532811F.delivery2-replication

zu entnehmen.

Rückfragen bitte an:

Polizeidirektion Bad Segeberg
– Pressestelle –
Dorfstr. 16-18
23795 Bad Segeberg

Lars Brockmann
Telefon: 04551-884-2022
Handy: 0151-11717416
E-Mail: pressestelle.badsegeberg@polizei.landsh.de

Original-Content von: Polizeidirektion Bad Segeberg, übermittelt durch news aktuell

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