POL-SE: Bad Segeberg – Betrug über WhatsApp

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Bad Segeberg (ots) –

Am gestrigen Montag, den 04.04.2022, ist es in Bad Segeberg zu einem Betrugsfall gekommen, bei dem sich die Täter als Tochter der Geschädigten über WhatsApp ausgaben und sich mit Hilfe einer angeblichen Notlage über 3300 Euro erschlichen.

Am Morgen erhielt die 56-jährige Bad Segebergerin eine WhatsApp einer ihr unbekannten Nummer:

“Hey Mama mein altes Handy ist kaputt gegangen, hier ist meine neue Nummer die du speichern kannst.”

In typischer Manier folgte kurz darauf die Frage, ob die Mutter Überweisungen tätigen könne. Regelmäßig werden hier unterschiedliche Notlagen vorgetäuscht. Häufig käme es angeblich zu Problemen mit dem Onlinebanking aufgrund des defekten Smartphones.

In dem festen Glauben, dass es sich tatsächlich um ihre Tochter handeln würde, überwies die Geschädigte 1800 und 1500 Euro an die angegebene Bankverbindung.

Erst als die Bad Segebergerin am späten Abend telefonisch bei ihrer echten Tochter über die alte Nummer nachfragte, flog der Schwindel auf und die Polizei wurde eingeschaltet.

In den letzten Wochen hat diese relativ neue Masche auch im Kreis Segeberg zugenommen.

In den meisten Fällen blieb es bei Versuchstaten, bei denen die Angeschriebenen misstrauisch wurden und sich über die “alte” Nummer an ihre Kinder wandten.

Auffällig ist, dass die Betrüger ihre Opfer unter dem Vorwand der finanziellen Notlage zu Sofort- bzw. Echtzeitüberweisungen drängen. Hierbei besteht keine Chance auf eine Rückbuchung.

An dieser Stelle weist die Polizei darauf hin, sensibel mit Nachrichten unbekannter Rufnummern umzugehen. Erteilen Sie Unbekannten keine Auskünfte über Ihre finanzielle Situation, geben Sie weder persönliche Daten noch Kontoverbindungen preis und gehen Sie niemals auf finanzielle Forderungen per SMS, Mail oder Anruf ein. Ein persönlicher Kontakt zu einem Angehörigen kann schnell Aufklärung darüber verschaffen, ob es sich um einen Betrug handelt.

Sollte es dennoch bereits zu einer Überweisung gekommen sein, wenden Sie sich schnellst möglichst an Ihre Bank, um den Geldfluss zu stoppen und erstatten Sie Strafanzeige bei der Polizei.

Rückfragen bitte an:

Polizeidirektion Bad Segeberg
– Pressestelle –
Dorfstr. 16-18
23795 Bad Segeberg

Lars Brockmann
Telefon: 04551-884-2022
Handy: 0151-11717416
E-Mail: pressestelle.badsegeberg@polizei.landsh.de

Original-Content von: Polizeidirektion Bad Segeberg, übermittelt durch news aktuell

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