POL-IZ: 210304.1 Brunsbüttel: Verstoß gegen das Internationale Freibordübereinkommen

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Brunsbüttel (ots) – Am Mittwoch haben Beamte des Wasserschutzpolizeireviers Brunsbüttel das unter der Flagge der Niederlande fahrende Massengutschiff “Rimini” überprüft und eine Überladung festgestellt. Die Mehrbelastung betrug mehr als 40 Tonnen.

Gegen 21.20 Uhr befand sich das Schiff, Heimathafen Barendrecht / Niederlande, in der Schleusenanlage Brunsbüttel. Es war auf der Reise von Klaipeda, beladen mit 2.584 Tonnen Eisenschrott, nach Moerdijk. Augenscheinlich war der Mindestfreibord unterschritten, die Freibordmarken überspült. Eine Kontrolle an Bord bestätigte den Verdacht. Die Freibordmessung ergab, dass das Schiff 4,7 cm zu tief ins Wasser eingetaucht war. Gemäß den hydrostatischen Daten des Schiffes betrug die unzulässige Massenmehrbelastung 45 Tonnen. Ballastwasser war nicht an Bord, so dass das Schiff Ladung löschen musste.
Die Berufsgenossenschaft für Transport und Verkehrswirtschaft ordnete ein Weiterfahrverbot bis zur Einhaltung des Mindestfreibords und die Einziehung einer Sicherheitsleistung in Höhe von 1.400 Euro an.
Das Schiff verlegte an die Bahnhofsdalben im Binnenhafen Brunsbüttel, um einen Teil der Ladung löschen.

Die Ermittlungen in dieser Sache dauern an, die Polizisten fertigten eine Strafanzeige.

Merle Neufeld

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