Viele Firmen beteiligen sich an Ausschreibungen für Fehmarnbelttunnel

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(CIS-intern) – Die Unternehmen der neun Konsortien kommen aus Dänemark, Deutschland, Italien, Spanien, den Niederlanden, Belgien, Frankreich und Südkorea. Darüber hinaus arbeiten Firmen aus Großbritannien und den USA mit einigen der Unternehmen in den Konsortien zusammen.

Nach Ablauf der Bewerbungsfrist für die Präqualifikation hat Femern A/S nun einen ersten Überblick über das Interesse der internationalen Bauwirtschaft an den vier Bauaufträgen für den Fehmarnbelttunnel. Bis Freitag, den 18. Januar 2013, 14 Uhr hatten die interessierten Unternehmen Zeit, ihre Bewerbungsunterlagen bei Femern A/S einzureichen. Jedes der Konsortien hat die Möglichkeit für mehr als einen der vier Bauaufträge präqualifiziert zu werden.

Foto: Femern A/S

„Wir sind sehr zufrieden mit der Resonanz. Es geht hier um den Bau eines der größten Tunnelprojekte der Welt, dafür brauchen wir die weltbesten Unternehmen. Nach dem großen Rücklauf an Bewerbungen und angesichts der Tatsache, dass ein Konsortium oder eine Firma sich für mehr als einen Auftrag bewerben kann, bin ich sehr zuversichtlich, dass wir eine komfortable Anzahl an professionellen und erfahrenen Bauunternehmen für jeden der Verträge präqualifizieren können,“ resümiert der Technische Direktor von Femern A/S, Steen Lykke.

24 verschiedene Unternehmen aus aller Welt, aufgeteilt in neun unterschiedlichen Konsortien, haben die Gelegenheit genutzt und sich zur Präqualifikation für den Fehmarnbelttunnel angemeldet.

Femern A/S wird nun die Bewerbungen eingehend prüfen und dann entscheiden, welche Unternehmen präqualifiziert und damit eingeladen werden sich mit einem konkreten Angebot an der im Laufe dieses Jahres erfolgenden Ausschreibung der vier Bauaufträge zu beteiligen. Steen Lykke betont: „Die Auswahl der präqualifizierten Unternehmen erfordert große Sorgfalt und wird daher einige Monate dauern. Schließlich geht es hier um Aufträge in Milliardenhöhe. Nach Bekanntgabe der präqualifizierten Unternehmen im Frühjahr 2013 beginnt dann das eigentliche Ausschreibungsverfahren.“

Die vier Verträge für die Feste Fehmarnbeltquerung sind: 1) Vertiefung des Meeresbodens und Landgewinnung; 2) Bau des nördlichen Teils des Tunnels; 3) Bau des südlichen Teils des Tunnels; 4) Bau von Portalbauten, Rampen und Landanlagen (weitere Details finden Sie hier).

Die Kostenschätzung für den Fehmarnbelttunnel liegt bei 5,5 Mrd. Euro (Preisstand 2008). Die endgültige Genehmigung des Projekts erfolgt in Dänemark voraussichtlich Ende 2014 durch die Verabschiedung eines Baugesetzes durch das dänische Parlament (Folketing) und in Deutschland voraussichtlich 2015 durch einen behördlichen Planfeststellungsbeschluss.

Weitere Informationen:
Steen Lykke, Technischer Direktor Femern A/S, Tel. +45 33 41 63 00, sly@femern.dk

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