Trotz Regen: Wacken Open Air friedlich wie immer

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Foto: RKiSH(CIS-intern) – Wacken (ots) – Der Start des W:O:A mit der Öffnung des Infields gestern verlief aus rettungsdienstlicher Sicht absolut ruhig. Die Gäste des 27. Heavy-Metal-Festivals in der zurzeit drittgrößten Stadt Schleswig-Holsteins feiern ausgelassen zu den mehr als 100 Bands auf den verschiedenen Bühnen. Der Top-Act “Iron Maiden” zog abends zehntausende Fans direkt vor die Bühne, was eine gute Partystimmung bei den Gästen erzeugte, die Retter aber weitestgehend ohne Arbeit ließ.

Foto: RKiSH

Die Motivation bei den Rettungskräften der RKiSH ist ungebrochen hoch, rund um die Uhr für die Besucher und Mitarbeiter, sowie die Einwohner von Wacken und Umgebung die rettungsdienstliche Versorgung sicherzustellen. Bei bereits 132 Einsätzen der Rettungswagen und Notarzteinsatzfahrzeugen von der RKiSH ist eine Steigerung der Zahlen zum Vorjahr festzustellen.

Im “Krankenhaus Wacken” behandelten die Ärzte und Sanitäter des DRK Kaltenkirchen seit Montag dieser Woche über 1.200 Patienten. Das Angebot der Diagnosen reicht von Knochenbrüchen und Zerrungen über allergische Reaktionen, Verbrennungen und internistischen Geschehen bis zu kleinen Verletzungen, die direkt vor Ort genäht und versorgt werden.

Heute Mittag musste ein Patient mit einem Rettungshubschrauber (RTH) aufgrund seines Zustandes nach einer Verletzung mit einem Feuerwerkskörper zur weiteren Behandlung in eine Spezialklinik geflogen werden.

Eine starke Regenfront am heutigen Vormittag verwandelte das Festivalgelände in einigen Bereichen wieder in eine Schlammlandschaft, die schnell die Erinnerungen an die extremen Regenfälle im vergangenen Jahr weckte. Wir hoffen weiterhin auf Sonnenschein und die bekannte norddeutsche Brise. Dann trocknen die Flächen schnell wieder ab und die Arbeit für die Rettungskräfte ist noch entspannter.

PM: Rettungsdienst-Kooperation in Schleswig-Holstein gGmbH