Sportflugzeug stürzt südlich Norderney ins Wattenmeer – Pilot tot geborgen

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(CIS-intern) – Nach dem Absturz eines Sportflugzeugs im Wattenmeer südlich der Insel Norderney sind am Mittwoch, 2. April 2014, drei Rettungseinheiten der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) im Einsatz gewesen. Der allein fliegende Pilot überlebte das Unglück nicht. Zum Zeitpunkt des Absturzes herrschte dichter Nebel über dem Wattenmeer.

Gegen 11.25 Uhr empfing der Seenotkreuzer BERNHARD GRUBEN/Station Norderney der DGzRS ein schwaches Notsignal. Die SEENOTLEITUNG BREMEN der DGzRS recherchierte über die für Luftnotfälle über See zuständige Rettungsleitstelle der Deutschen Marine in Glücksburg, dass tatsächlich ein Flugzeug auf dem Weg von Emden nach Norderney überfällig war.

Die Seenotretter liefen sofort aus. Neben der BERNHARD GRUBEN waren auch die beiden von Freiwilligen gefahrenen Seenotrettungsboote ELLI HOFFMANN-RÖSER/Station Baltrum und CASSEN KNIGGE/Station Norddeich der DGzRS im Einsatz. Ein SAR-Hubschrauber der Deutschen Marine und der Rettungshubschrauber „Christoph 26“ aus Sanderbusch waren ebenfalls im Einsatz, konnten im dichten Nebel allerdings nicht eingreifen.

Dem Seenotkreuzer BERNHARD GRUBEN gelang es im Wattenmeer, das stärker werdende Notsignal einzupeilen. Die Position befand sich in einem Priel, den der Seenotkreuzer aufgrund seines Tiefgangs bei auflaufendem Wasser selbst nicht vollständig befahren konnte.

Mit dem Tochterboot JOHANN FIDI erreichten die Seenotretter die Absturzstelle. Sie fanden die stark beschädigte einmotorige Cessna bei Sichtweiten von etwa acht Metern auf Höhe des Norderneyer Leuchtturms im Wattenmeer. Nur Teile des Flugzeugs ragten aus dem Wasser.

Dem in der Nähe fahrenden Tonnenleger „Lütjeoog“ der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung gelang es, das Flugzeug aus dem Wasser zu heben. Ein freiwilliger Seenotretter aus der Besatzung der ELLI HOFFMANN-RÖSER, der selbst Pilot ist, stieg auf den Tonnenleger über und half bei der Bergung der Cessna. Die „Lütjeoog“ brachte das Flugzeug nach Norderney. Die Polizeiinspektion Aurich hat Ermittlungen aufgenommen.

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Das Tochterboot JOHANN FIDI des Seenotkreuzers BERNHARD GRUBEN der DGzRS an dem ins Watt gestürzten Sportflugzeug. Im Hintergrund nähert sich der Tonnenleger „Lütjeoog“, um die Cessna zu bergen. (Foto: DGzRS/Die Seenotretter)

PM: Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS)