Schleswig-Holstein nimmt weitere syrische Bürgerkriegsflüchtlinge auf

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(CIS-intern) – Schleswig-Holstein nimmt weitere 336 syrische Bürgerkriegsflüchtlinge auf. Es handelt sich überwiegend um Angehörige von syrischen Familien, die bereits in Schleswig-Holstein leben und um Menschen, die in einer besonders schwierigen humanitären Lage sind. Das Innenministerium, der Flüchtlingsbeauftragte und eine Mitarbeiterin der kommunalen Landesverbände mussten die Flüchtlinge aus mehr als 9.000 Personen auswählen. Für so viele Menschen aus Syrien liegen inzwischen Wünsche nach Aufnahme in Schleswig-Holstein vor.

Innenminister Stefan Studt sprach am Montag (10. November) in Kiel von einer sehr schwierigen Aufgabe. Der Bedarf sei unerwartet überwältigend groß. “Es war nicht einfach, aber unumgänglich, aus den vielen unterschiedlichen Fluchtschicksalen nur einen kleinen Teil auswählen zu können”, sagte der Minister. Alle Beteiligten hätten sich dabei größte Mühe gegeben. Alle Fälle seien gesichtet worden. Danach habe man sich einvernehmlich auf die Zusammenführung von Eltern und minderjährigen Kindern und auf Menschen in besonders großer Not zu konzentriert.

Foto: Initiative Echte Soziale Marktwirtschaft (IESM)

Die 336 Flüchtlinge aus Syrien und den angrenzenden Regionen sind Teil des Aufnahmekontingents von insgesamt 10.000 Menschen, auf das sich der Bund und die Länder auf der Innenministerkonferenz im Juni verständigt hatten. Nach einem bestimmten Verteilschlüssel entfallen davon 336 Personen auf Schleswig-Holstein. Davon wiederum benennt der Bund und der UNHCR 100, die restlichen 236 darf das Land Schleswig-Holstein aussuchen. Inzwischen hat es drei zwischen Bund und Ländern abgestimmte Aufnahmeaktionen für insgesamt 20.000 syrische Bürgerkriegsflüchtlinge gegeben. Für 672 Flüchtlinge eröffnete sich dadurch ein Weg nach Schleswig-Holstein. In Schleswig-Holstein leben derzeit 1.273 syrische Staatsangehörige mit Aufenthaltsrechten aus humanitären Gründen.

PM: Thomas Giebeler Ministerium für Inneres und Bundesangelegenheiten

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