Schleswig-Holstein: Mehr Behandlungen wegen Hautkrebs

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(CIS-intern) – Im Jahr 2013 gab es fast 3 060 vollstationäre Krankenhausaufenthalte von Schleswig-Holsteinerinnen und Schleswig-Holsteinern aufgrund von Hautkrebs. Im Vergleich zum Jahr 2008 ist das ein Zuwachs um 19 Prozent, so das Statistikamt Nord. Die Zahl der auf ein bösartiges Melanom („schwarzer“ Hautkrebs) zurückgehenden Klinikaufenthalte sank leicht auf rund 960. Bei den sonstigen bösartigen Neubildungen der Haut (sogenannter „heller“ oder „weißer“ Hautkrebs) gab es dagegen einen Zuwachs um 32 Prozent auf 2 100 Fälle.

Foto: klbz  CC0 Public Domain

Bei den Erkrankten handelte es sich überwiegend um ältere Menschen. 74 Prozent von ihnen waren 65 Jahre oder älter. Männer stellten 55 Prozent und Frauen 45 Prozent der Behandelten.

Im Jahr 2013 sind 1 670 Hamburgerinnen und Hamburger aufgrund von Hautkrebs in einem Krankenhaus behandelt worden. Verglichen mit dem Jahr 2008 ist das ein Anstieg um fast 28 Prozent, so das Statistikamt Nord.
Bei den Klinikaufenthalten wegen eines bösartigen Melanoms („schwarzer“ Hautkrebs) gab es einen leichten Rückgang auf knapp 340 Fälle. Die Zahl der sonstigen bösartigen Neubildungen der Haut (sogenannter „heller“ oder „weißer“ Hautkrebs) stieg dagegen deutlich um 40 Prozent auf fast 1 340 Fälle an.
Betroffen waren vor allem ältere Menschen. 78 Prozent der im Jahr 2013 Behandelten waren 65 Jahre oder älter. Der Anteil der Männer lag bei 53 Prozent und der der Frauen bei 47 Prozent.

Presse Statistikamt Nord

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