SAREx Büsum 2019, Übung der Seenotretter erfolgreich beendet

Add to Flipboard Magazine.
NO-Magazine

Foto: DGZRS Presse / Peter Neumann(CIS-intern) – Schiffbrüchige suchen und retten, Verletzte versorgen und Havaristen schleppen: Das waren einige der Herausforderungen für die Seenotretter bei der SAREx Büsum 2019 (SAREx = Search and Rescue Exercise, Such- und Rettungsübung). Sie fand am 24. und 25. Mai 2019 vor der Dithmarscher Küste statt. Bei der von der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) ausgerichteten Übung trainierten die beteiligten Besatzungen vor allem die Koordinierung gemeinsamer Einsätze.

Foto: DGZRS Presse / Peter Neumann

„Bei Einsätzen haben die Seenotretter nicht viel Zeit zu überlegen, wie sie etwas machen müssen. Deshalb trainieren wir regelmäßig für den Ernstfall – auch komplexe Szenarien wie jetzt bei der Übung vor Büsum“, sagt DGzRS-Übungsleiter Timo Jordt, der die Szenarien für die SAREx Büsum konzipiert hat. „Wir wollen unsere Besatzungen bestmöglich auf ihre Aufgaben auf See vorbereiten, damit im Notfall bei der Rettung Schiffbrüchiger jeder Handgriff sitzt.“

Mit dabei waren seitens der DGzRS vier Seenotrettungskreuzer (ERNST MEIER-HEDDE/Station Amrum, NIS RANDERS/ohne feste Station, THEODOR STORM/Station Büsum und EISWETTE/Station Nordstrand) und vier Seenotrettungsboote (PAUL NEISSE/Station Eiderdamm, NEUHARLINGERSIEL/Station Neuharlingersiel, BALTRUM/Station Horumersiel und HERMANN ONKEN/Station Fedderwardersiel). Unterstützung aus der Luft erhielten die Seenotretter durch zwei Hubschrauber von Wiking Helikopter Services und Northern HeliCopter. Ein Arbeitsboot der Freiwilligen Feuerwehr Büsum war ebenfalls beteiligt. Insgesamt nahmen rund 100 Menschen an der Übung teil.

Echt wirkende „Schiffbrüchige“ und „Verletzte“ stellte die Gruppe RUND (Realistische Unfall- und Notfalldarstellung) der DLRG Goch. Neben ihr gilt ein besonderer Dank der Seenotretter dem Hafenamt Büsum und dem Büsumer Segelverein für die Bereitstellung der Liegeplätze mit entsprechender Versorgung sowie der Rettungsdienst-Kooperation in Schleswig-Holstein für die Annahme der „Verletzten“ an Land. Außerdem haben die Seenotretter der Station Büsum um Vormann Olaf Burrmann viele Stunden in die Organisation und Vorbereitung der groß angelegten Übung investiert.

Jährlich führt die DGzRS jeweils eine SAREx in der Nordsee und eine in der Ostsee durch. Ähnliche Übungen haben bereits vor Helgoland, Wilhelmshaven, Neustadt i. H. und Eckernförde stattgefunden. Die nächste SAREx ist für Ende September 2019 im Greifswalder Bodden vorgesehen.

Nächster Beitrag

Rostock: Projektauftakt: Plastikfreie Stadt – Eine Unternehmensinitiative

(CIS-intern) – Ermutigt durch eine kleine Ortschaft in Cornwall in England, wollen Rostocker Unternehmen ihren Einsatz von Einweg Plastik minimieren und dieses Vorhaben zu einem Mitmach-Konzept zunächst für Rostocker Unternehmen entwickeln. Jedes Unternehmen, egal welche Branche soll freiwillig mitmachen können. Sie sollen durch ein Siegel kommunizieren, dass Sie sich der […]
Foto: Initiative Rostock Plastikfrei