Plastikmüll im Meer – NDR: Die bunte Gefahr

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(CIS-intern) – Die gewaltige Menge Plastikmüll im Meer ist eines der großen Umweltprobleme der heutigen Zeit. Das gilt auch für die Nordsee: Seehunde, Vögel und Fische nehmen Plastikteile mit der Nahrung auf oder verfangen sich in den Kunststoffnetzen und verenden. Laut einer Studie haben neun von zehn Wattvögeln Plastik im Magen. Selbst im menschlichen Blut wurden Kunststoffrückstände festgestellt. Plastik ist zur Plage geworden. Doch an der Nordsee regt sich Widerstand.

Foto: FotoHiero / pixelio.de

Moderatorin Laura Lange ist an der Küste unterwegs und trifft Menschen, die dem Abfall in der Nordsee den Kampf angesagt haben. Sie begleitet einen von mittlerweile über 100 Krabbenfischern, die sich unter dem Namen Fishing for Litter zusammengeschlossen haben. Die “Plastik-Fischer” schmeißen den Müll aus den Fangnetzen nicht einfach über Bord, sondern transportieren ihn in großen Säcken zum Hafen, um ihn dort fachgerecht zu entsorgen.

Außerdem ist Laura Lange dabei, als Forscher in Büsum die Mägen von toten Meeresvögeln untersuchen. Die Tiere verwechseln regelmäßig Plastik mit Nahrung und verhungern mit vollem Magen.

Die Reporterinnen und Reporter des “Nordseereports” begleiten darüber hinaus unter anderem eine engagierte Meeresbiologin, die auf Helgoland einen Monat ohne Plastiktüten einführen will, und einen professionellen Plastikmüllsammler in den Grachten von Amsterdam.

Ob Wissenschaftler, die die gefährliche Mikroplastik untersuchen, oder eine junge Doktorandin, die auf der Vogelinsel Mellum die Route des Meeresmülls erforscht: Diese Ausgabe des “Nordseereports” zeigt Menschen, die sich tatkräftig gegen die Müllkippe in der Nordsee engagieren.

Sendung am Sonntag, 31. Mai 2015 um 18.00 Uhr im NDR Fernsehen

PM: NDR Info