Neugestaltung des Wedeler Hafens hat offiziell begonnen

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(CIS-intern) – Mit dem traditionellen 1. Spatenstich haben am Mittwoch (11. September) die Bauarbeiten für die Neugestaltung des Wedeler Hafens offiziell begonnen. Auf einem rund 23 Hektar großen Gelände um den Stadthafen soll ein Ort für Freizeit, Naherholung und Sport geschaffen werden. An den Gesamtkosten von rund 16,6 Millionen Euro beteiligen sich die Europäische Union, der Bund das Land Schleswig-Holstein mit rund 9,14 Millionen Euro. Es handelt sich um Gelder aus dem Zukunftsprogramm Wirtschaft (7,37 Millionen Euro) sowie um Mittel aus der Städtebauförderung, die der Bund und das Land jeweils in Höhe von 884.500 Euro zur Verfügung stellen.

Innenminister Andreas Breitner sieht in der Wiederbelebung des Stadthafens einen unverzichtbaren Beitrag, um Wedel als Wohn- und Lebensort noch attraktiver zu machen. “Das Projekt ist ein wichtiger Standortfaktor für Unternehmen”, sagte Breitner. Es verbessere die Chancen für die Ansiedlung neuer Arbeitsplätze. Wedel werde städtebaulich insgesamt aufgewertet. “Wir müssen die Zentren und Plätze unserer Städte so gestalten, dass sich die Menschen dort wohlfühlen”, sagte der Minister. Es gebe nach wie vor viele Entwicklungsmöglichkeiten, an deren Verwirklichung das Innenministerium mit Hilfe der Städtebauförderung mitwirken könne.

Foto: gabriele Planthaber / pixelio.de

Im Rahmen des Projekts Stadthafen soll das Hafenbecken um etwa 60 Meter verkürzt und um 30 Meter verbreitert werden. Indem das Hafenbecken teilweise verfüllt wird, entsteht ein neuer Hafentorplatz. Die Hafenzufahrt bekommt eine begehbare Quermole, um den Sedimenteintrag zu verringern und den Schwellschutz zu verbessern. Das neu geschaffene Grundstück am Hafenkopf soll privatisiert werden. Für diese hoch attraktive Stelle ist die Ansiedlung eines Hotels oder eines hochwertigen Bürogebäudes geplant. Der neue Stadthafen soll als Sport- und Freizeithafen genutzt werden.

In das Zukunftsprogramm Wirtschaft fließen im Zeitraum 2007 – 2013 rund 704 Millionen Euro für die wirtschafts- und regionalpolitische Förderung in Schleswig-Holstein, davon rund 374 Mio. Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), rund 208 Mio. Euro aus der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe “Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur” (GRW) sowie ergänzenden Landesmitteln in Höhe von rund 122 Mio. Euro. Mehr Informationen im Internet: www.zukunftsprogrammwirtschaft.schleswig-holstein.de

PM: Thomas Giebeler | Innenministerium