Mais, Biogas & Co. : Ackerland in Schleswig-Holstein wird immer teurer

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Foto: pixabay.com / Hans(CIS-intern) – Der durchschnittliche Kaufwert für Flächen landwirtschaftlicher Nutzung in Schleswig-Holstein ist 2015 leicht um 0,7 Prozent auf 26 494 Euro je Hektar (ha) gestiegen. Er erreichte damit einen neuen Maximalwert, so das Statistikamt Nord. Seit 2007 haben sich die durchschnittlichen Kaufwerte jährlich, zum Teil recht deutlich, erhöht.

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Die durchschnittlichen Kaufwerte variierten bei den Naturräumen zwischen 9 083 Euro und 37 649 Euro je ha. Für die leichteren Böden der Vorgeest wurden durchschnittlich 23 598 Euro je ha erzielt. Dagegen musste man im Hügelland mit 29 288 Euro als auch in der Marsch mit ihren besseren Böden 27 828 Euro im Mittel deutlich mehr für einen Hektar landwirtschaftlich genutzter Fläche bezahlen.

Auf Ebene der Kreise wurden in Stormarn und Ostholstein überdurchschnittliche Bodenpreise gezahlt, unterdurchschnittlich waren sie in den Kreisen Steinburg und Segeberg.
In die Berechnung wurden 929 Veräußerungsfälle (ohne Gebäude und Inventar) mit insgesamt knapp 4 000 ha einbezogen. Die Bodengüte der veräußerten Flächen lag auf dem Niveau der Vorjahre.

Presse Statistikamt Nord