Lübeck und Kellenhusen bekommen neue Tourismus-Chefs

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(CIS-intern) – Neuer Geschäftsführer der Lübeck und Travemünde Marketing GmbH (LTM) wird ab 01. November 2014 der bisherige Prokurist und Veranstaltungsleiter Christian Martin Lukas. Er tritt die Nachfolge von Andrea Gastager an, die zum 01. Juni 2014 als Geschäftsführerin der Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein nach Kiel gewechselt ist.

„Ich freue mich sehr, Christian Martin Lukas als neuen Geschäftsführer begrüßen zu können und wünsche ihm für die neue Aufgabe viel Erfolg,“ erklärt Gabriele Schopenhauer, Lübecks Stadtpräsidentin und LTM-Aufsichtsratsvorsitzende. „Durch seine leitende Tätigkeit im Veranstaltungsmanagement und als Prokurist der LTM verfügt er über sehr gute Kenntnisse und Erfahrungen im Tourismus-Marketing und ich bin mir sicher, dass er Lübeck und Travemünde im Wettbewerb der Destinationen national und international bestmöglich positionieren wird.“

Christian Martin Lukas, geboren am 11. April 1977 in Reit im Winkl, absolvierte eine Ausbildung als Hotelfachmann in München und war in der Sternegastronomie in Wien und auf dem Kreuzfahrtschiff MS Hanseatic tätig, bevor er an der Universität Leipzig Kulturwissenschaften und Amerikanistik studierte. Nach dem Studium wechselte er 2007 in die Hansestadt Lübeck und zeichnete für die Unternehmenskommunikation und Pressearbeit der Lübecker Musik- und Kongresshalle verantwortlich. 2009 wechselte er zur LTM und übernahm die Leitung der Veranstaltungsabteilung.

Fotos LTM und Kurbetriebb Kellenhusen

Er entwickelte u.a. das Veranstaltungs- und Flächenmanagement für Lübeck und Travemünde und war federführend für die Konzeption und Durchführung der Gästeveranstaltungen im Seebad Travemünde zuständig. Zu seinen herausragenden Projekten gehören die Entwicklung und Umsetzung des Qualitätskonzeptes für den Lübecker Weihnachtsmarkt, der Deutsche Tourismustag 2013 und der 34. Internationale Hansetag der Neuzeit 2014 in Lübeck. Anfang 2012 wurde er zum Prokuristen der LTM bestellt und übernahm eine leitende Funktion in der Unternehmensführung.

Der Kurbetrieb des Ostseebads zwischen Wald und Wellen steht ab 1. Januar 2015 unter neuer Leitung. Der Ruhestand des aktuellen Tourismus-Direktors Martin Riedel, der in den vergangenen 16 Jahren die touristischen Geschicke des Ortes lenkte, steht nächstes Jahr zum 15. Mai bevor, weshalb die vakante Stelle ausgeschrieben wurde.

Aus 28 Bewerbern wählte eine Gruppe aus Gemeindevertretern vier Anwärter in die Endrunde, in welcher sich Eva Krüger gegen ihre Konkurrenz behaupten konnte. Die 39-Jährige aus Thüringen wusste schon mit ihrer hochwertigen Bewerbungsmappe zu beeindrucken, die sie professionell – einer Werbebroschüre von Kellenhusen gleichend – gestaltet hatte. Die Aufgabe, die sie in der finalen Bewerbungsrunde bewältigen und deren Ergebnisse sie in einer zwanzigminütigen Präsentation vorstellen sollte, hatte sie zum Teil bereits in ihren Bewerbungsunterlagen erörtert.

Die Bewerber sollten ihre Vision von einem Kellenhusen im Jahre 2025 darstellen, welche Ziele und Ideen sie für das Ostseebad haben und mit welchen Methoden sie diese erreichen wollen. Eva Krüger konnte dabei mit Erfahrungen aus erster Hand punkten, da sie diesen Sommer zwei Wochen als Gast in Kellenhusen verbracht hatte, um sich von der Situation vor Ort persönlich ein Bild zu machen. Neben vielen Ideen für neue Veranstaltungen, Freizeitbeschäftigungen und Attraktionen rückte sie bei ihrer Präsentation auch die Einführung von Qualitätsmanagement im Kurbetrieb in den Vordergrund.

Ein reibungsloser Buchungsvorgang und ein grundlegendes Serviceverständnis seien ihr dabei besonders wichtig, denn sie wolle dem Gast das Leben so einfach wie möglich machen, so Krüger. Ebenso solle ein neues Gemeinde- und Gästezentrum vorangebracht werden Eva Krüger hat den Studiengang Tourismuswirtschaft mit Auszeichnung absolviert und bringt reichlich Erfahrung im Kur- und Bädermanagement mit, denn sie ist zuvor im thüringischen Bad Salzungen bereits als Kurdirektorin und Geschäftsführerin der örtlichen Therme tätig gewesen.

Aber es war schon immer der innigste Wunsch ihrer Familie gewesen, an die Ostsee zu ziehen, wo sie vor allem das Meer, die Luft und die Weite schätzt. „Der Strand ist wohl die größte Sandkiste, die man haben kann. An der Ostsee ist einfach alles gut.“, schwärmt Krüger. Auch lobte sie die tolle Vorarbeit Martin Riedels, der ihr noch bis Mitte Mai nächsten Jahres beratend zur Seite stehen wird, bevor sie die Zügel in Kellenhusen allein in die Hand nimmt

Quelle der rerporter / Horst Schinzel

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