Land fördert Breitband-Kompetenzzentrum Schleswig-Holstein

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(CIS-intern) – Das vor drei Jahren gegründete Breitband-Kompetenzzentrum Schleswig-Holstein als Schnittstelle zwischen Kommunen, Unternehmen und Politik kann seine Arbeit gestärkt fortsetzen. Wirtschaftsminister Meyer überreichte heute (25. März) an den Geschäftsführer des Gemeindetages, Jörg Bülow, sowie an den neuen Leiter des Kompetenzzentrums, Richard Krause, einen Förderbescheid über knapp 480.000 Euro. Damit wird die von den Kommunalen Landesverbänden getragene Einrichtung personell geringfügig aufgestockt und kann ihre Arbeit für zunächst zwei weitere Jahre fortsetzen. „Das Breitband-Kompetenzzentrum ist einer der wichtigsten Knotenpunkte der Digitalen Wirtschaft im Land und damit ein Motor der vor zwei Wochen verabschiedeten Breitbandstrategie des Landes“, sagte Meyer.

Foto: escapechen / pixelio.de

Der Minister verabschiedete bei der Bescheidübergabe zugleich den bisherigen Leiter des Zentrums, Dr. Derek Meier, und dankte ihm für seine geleistete Arbeit. Meier übernimmt eine neue Aufgabe in der IT-Branche Hamburg und übergibt das Amt zum 1. April an den 55-jährigen Fernmeldeelektroniker Richard Krause. Krause hatte bereits das Breitband-Kompetenzzentrum Niedersachsen geleitet und war zuletzt unter anderem für das Breitband-Büro des Bundes tätig.

Wie Meyer weiter sagte, soll das Kompetenzzentrum künftig nicht nur die Vermittler-Rolle zwischen Kommunen und Anbieter-Firmen übernehmen, sondern auch Geodaten zur Verfügung stellen und den Breitbandausbau im Rahmen eines Monitoring begleiten. Der Minister erinnerte in dem Zusammenhang an die vor zwei Wochen verabschiedete Breitband-Strategie hat die Landesregierung. Danach soll Schleswig-Holstein bis zum Jahr 2030 flächendeckend mit Glasfasernetzen versorgt und bis 2025 rund 90 Prozent der schleswig-holsteinischen Haushalte ans Hochgeschwindigkeitsnetz angeschlossen sein.

Mit der 480.000-Euro-Förderung des Kompetenzzentrums durch das Land werden 70 Prozent der Gesamtkosten bis September 2015 abgedeckt. Die übrigen 30 Prozent (rund 200.000 Euro) trägt das Kommunale Forum für Informationstechnologie e.V. (KomFIT). Dabei handelt es sich um eine Einrichtung der Kommunalen Landesverbände.

Harald Haase | Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Technologie

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