Kreis Schleswig-Flensburg führt Bildungskarte ein

Add to Flipboard Magazine.
NO-Magazine

(CIS-intern) – Der Kreis Schleswig-Flensburg führt zum 1. Mai 2013 eine elektronische Bildungskarte ein. Als vierte Kommune in Schleswig-Holstein setzt der Kreis damit auf ein modernes Verfahren für die Leistungen aus dem so genannten Bildungs- und Teilhabepaket.

Die Bildungskarte erleichtert rund 6.600 anspruchsberechtigten Kindern und Jugendlichen den Zugang zu Bildungs- und Teilhabeleistungen. Auch für die Anbieter der Leistungen, beispielsweise Schulen oder Sportvereine, vereinfacht sich der Abrechnungsaufwand, indem das neue Verfahren stufenweise vorhandene Papier-Gutscheine und aufwändige Abrechnungen ersetzt. Die Frankfurter Firma Sodexo Pass setzt das Verfahren technisch um.

Eine Informationsveranstaltung für Schulen, Veranstalter und andere Anbieter bietet die Kreisverwaltung gemeinsam mit der Firma Sodexo am 14. März 2013, um 17.00 Uhr, im Bürgersaal des Kreishauses an.

Das webbasierte Onlineverfahren kommt in allen Gemeinden des Kreises zum Einsatz. Aber auch Angebote außerhalb der Kreisgrenzen können über die Bildungskarte abgewickelt werden. Durch das Bildungskarten-System wird die Transparenz für alle Beteiligten erhöht.

„Das Verfahren ist so einfach wie die Zahlung mit einer Kreditkarte“, sagt Sachgebietsleiterin Hilke Richardsen, „wir erleichtern den Kindern und Jugendlichen so den Zugang zu Ausflügen, Nachhilfe, Mittagessen und Freizeitangeboten. Unser Ziel ist es, Bildung und Teilhabe zu fördern und auch mit der Unterstützung eines zeitgemäßen Systems den Teufelskreis von Armut und Benachteiligung zu durchbrechen.“

Auf folgender Internetseite finden Anbieter und Familien weitere Informationen zur Bildungskarte: https://www.bildungs-karte.org/pages/public/public.ph

Download Bildungskarte

Schreibe einen Kommentar

Nächster Beitrag

Innenministerium Kiel: Neue Tourismusabgabe stärkt Städte und Gemeinden

(CIS-intern) – Die Landesregierung hat am Dienstag (26. Februar) in Kiel den Entwurf für eine Änderung des Kommunalabgabengesetzes vorgelegt. Danach können zusätzlich zu den 185 anerkannten Kur- und Erholungsorten in Schleswig-Holstein auch Städte und Gemeinden mit einer ausgeprägten touristischen Infrastruktur und zahlreichen auswärtigen Gästen demnächst eine Abgabe erheben. Voraussetzung ist, […]