Immer mehr Pflegebedürftige benötigen Sozialhilfe

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(CIS-intern) – Am Jahresende 2014 haben in Schleswig-Holstein fast 12 900 Personen Hilfe zur Pflege erhalten, das ist knapp ein Prozent mehr als im Vorjahr. Im mittelfristigen Vergleich zu 2009 betrug der Zuwachs sogar gut 13 Prozent, so das Statistikamt Nord. 72 Prozent der Unterstützten wurden ausschließlich in Einrichtungen versorgt. Bei 61 Prozent aller Betroffenen wurde die Hilfe ergänzend zu Pflegeleistungen anderer Sozialversicherungsträger gewährt. Bei den rein stationären Hilfefällen lag diese Quote sogar bei 84 Prozent.

Foto: FotoHiero / pixelio.de

Unter den Hilfebezieherinnen und -beziehern waren 63 Prozent Frauen und fast drei Viertel älter als 64 Jahre. Von allen schleswig-holsteinischen Einwohnerinnen und Einwohnern im Alter von 65 und mehr Jahren bezogen 1,5 Prozent Hilfe zur Pflege.

Hinweis:
Hilfe zur Pflege ist eine Sozialhilfeleistung. Sie wird pflegebedürftigen Personen gewährt, wenn diese die Pflegeleistungen finanziell nicht selbst tragen können und sie auch nicht von anderer Seite – beispielsweise der Pflegeversicherung – in ausreichendem Umfang .Unterstützung erhalten.
Am Jahresende 2014 haben in Hamburg knapp 13 400 Personen Hilfe zur Pflege erhalten. Das ist gut ein Prozent mehr als vor Jahresfrist und fast 22 Prozent mehr als 2009, so das Statistikamt Nord.

52 Prozent aller Betroffenen befanden sich Ende 2014 ausschließlich in stationärer Versorgung. Bei 59 Prozent aller Hilfebezieherinnen und -bezieher wurden Pflegeleistungen anderer Sozialversicherungsträger (z. B. der Pflegeversicherung oder der Krankenkasse) durch die Sozialhilfe aufgestockt; bei den ausschließlich in Einrichtungen unterstützten Personen be-trug dieser Anteil sogar 83 Prozent.

Der Anteil der Frauen an allen Hilfeempfängerinnen und -empfängern lag bei 64 Prozent. 79 Prozent aller unterstützten Personen waren älter als 64 Jahre. Damit waren 3,2 Prozent aller Hamburger Seniorinnen und Senioren auf diese staatliche Leistung angewiesen

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