Holsteins Reise geht weiter

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Foto von Jonathan Petersson von Pexels

(CIS-intern) – Der Ball ist rund und das Spiel dauert 90 Minuten. Sepp Herbergers Grundsätze gelten natürlich immer noch. Nur der Pokal hat gewissermaßen seine eigenen Gesetze. So spielt Holstein Kiel ganz offensichtlich jeweils über 120 Minuten und besiegt in der aktuellen Saison seine Gegner dann jeweils im Elfmeterschießen. So ging das Mitte Januar im Sechzehntelfinale gegen den FC Bayern München und auch Anfang Februar im Achtelfinale gegen den SV Darmstadt 98.

Entscheidung aus elf Metern

1:1 stand es nach 90 und 120 Minuten gegen die „Lilien“ aus Hessen und die Entscheidung fiel einmal mehr vom Punkt aus. 18 Schützen mussten antreten, ehe Simon Lorenz der entscheidende Treffer für Holstein Kiel gelang. Zuvor hatte Tim Skarke für Darmstadt links am Tor vorbeigeschossen. Skarke war allerdings nicht der einzige, der nicht ins Tor traf. Marvin Mehlem und Mathias Honsak trafen für Darmstadt nicht. Bei Holstein Kiel waren Kapitän Hauke Wahl und Niklas Hauptmann die Unglücksraben. Marcel Schuhen parierte die beiden Versuche der Kieler.

 

Nach dem Duell unter Zweitligisten wartet nun mit Rot-Weiss Essen ein Viertligist auf Holstein Kiel. Dies bedeutet nach den Regularien des DFB-Pokals natürlich ein Auswärtsspiel in Essen. Die Mannschaft von Cheftrainer Christian Neidhart war schon im Achtelfinale der einzige Vertreter aus der Regionalliga. Als letzte Drittligamannschaft war zudem Dynamo Dresden bereits im Sechzehntelfinale ausgeschieden. Rot-Weiss Essen setzte sich im Achtelfinale in der Verlängerung gegen das hoch favorisierte Bayer Leverkusen durch.

Der schnellste Weg nach Europa

Dass man von Kiel in alle Welt hinaus segeln kann, ist weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Mit europäischem Fußball kennt man sich hingegen weniger gut aus. Die Zeiten des erstklassigen Fußballs in Kiel gehen auf die Ära vor der Gründung der Bundesliga zurück. Dennoch gilt der Pokal als schnellster Weg nach Europa – auch für Zweitligisten, wie dies Alemannia Aachen, Union Berlin oder der 1. FC Kaiserslautern (als Pokalsieger nach dem Abstieg 1996) bewiesen. Wohl gerade deswegen genießt der DFB-Pokal nicht nur bei den Spielern, sondern auch bei den Fans einen sehr hohen Stellenwert.

 

Der Stellenwert von Trophäen nehmen sich auch andere Industrien gerne als Vorbild. Beispielsweise erhalten Nutzer der Webseite Duolingo mit dem erfolgreichen Abschließen einer neuen Lektion beim Lernen einer Fremdsprache stets eine Trophäe. Auch gibt es im Wildz Casino einen Slot namens „Football: Champions Cup“ zu spielen. Bei Bonusfinder Deutschland gibt es für das Wildz Casino 10 Euro Bonus ohne Einzahlung für neue Spieler, um solche Angebote testen zu können. Vielleicht ist diese Jagd auf eine Trophäe ja schon bald von Erfolg gekrönt. Unter dem Stichwort Gamifikation haben sich diverse Seitenbetreiber einiges einfallen lassen, um die Unterhaltung im Internet noch mehr anzureichern. Immer wieder locken für den Kunden auf einer Webseite so Punkte oder Trophäen, die letztlich dafür sorgen, dass die Verweildauer auf der entsprechenden Seite größer wird. Beispiele für solche Seiten gibt es viele. Man findet sie im elektronischen Handel ebenso wie im Bereich der Unterhaltung.

Foto von KoolShooters von Pexels

Neue Rolle für die Störche

Nach drei Heimspielen gegen Teams, die einen weiten Weg aus dem Süden hinter sich hatten, spielen die Störche von Cheftrainer Ole Werner nun erstmals in dieser Pokalsaison auswärts. Spätestens nach dem Coup gegen die Bayern sollten sie allerdings auch selber wissen, dass man einen Unterklassigen wie Rot-Weiss Essen nicht auf die leichte Schulter nehmen darf. Im Erfolgsfall winkt das Halbfinale, zum ersten Mal seit 1935.

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