Hochkarätiges Kunsthandwerk aus dem Ostseeraum in Eutin

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(CIS-intern) – Von Horst Schinzel Nun haben auch die Kunsthandwerker ihre Landesschau. Und die findet bis zum 15. November 2015 im Ostholstein-Museum in Eutin statt. Dorthin soll sie alle drei Jahre zurückkehren. In den dazwischen liegenden Jahren soll sie in der Kunsthalle St. Annen in Lübeck und im Schloss Gottorf gezeigt werden. In der Jahresschau des Bundesverbandes Angewandte Kunst- die an diesem Sonntagmorgen eröffnet worden ist – werden über hundert Objekte gezeigt, so dass das Ostholstein-Museum dafür beide Hallen im Erdgeschoss wie im Obergeschoss öffnen musste.

Eingesendet werden sollten Arbeiten zum Thema „Gefäß“, die von einer fünfköpfigen Jury bewertet worden sind. Maßgabe war „Nur wer die Form beherrscht, kann mit ihr spielen“. Nach dem Grundsatz stellen neunundzwanzig Kunsthandwerker aus Schleswig-Holstein und dreizehn aus den Ostseeanrainer-Ländern Dänemark, Estland, Finnland, Norwegen, Polen und Schweden über hundert Arbeiten vor. Material sind Glas, Keramik, Papier, Metall und textile Werkstoffe. Die Formen sind schön und farbenfreudig – auch wenn ein Gebrauchswert in sehr vielen Fällen kaum zu erkennen ist.

Schauen von Kunsthandwerk haben in Eutin eine lange Tradition. Darauf wiesen in ihren Eröffnungsansprachen die Vorsitzende des Verbandes Cornelia Patz-Nahm und Staatssekretär Schmidt-Elsässer hin – auch auf die logistischen Probleme, die mit dieser Ausstellung verbunden waren. Alle Arbeiten sind verkäuflich. Auch gibt es einen Katalog.

Das Ostholstein-Museum ist bis zum 30. September dienstags bis freitags 11 bis 17 Uhr, sonnabends und Sonntag 10 bis 17.30 Uhr geöffnet. Danach mittwochs bis freitags 15 bis 17 Uhr, sonnabends und sonntags 11 bis 17 Uhr.