Hamsterkäufe nehmen weiter zu

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(CIS-intern) –  Die meisten Supermärkte versuchen Hamsterkäufe zu unterbinden. Das klappte jedoch nicht immer. Häufig geht es dabei aggressiv zu. Viele Kunden sind nicht bereit, sich von ihren Artikel im Einkaufswagen zu trennen und verteidigen diese mit aller Schärfe. Teilweise beobachten wir diese Tage, Einlasskontrollen. Einkaufswagen werden zur Pflicht und sollen als Abstand dienen, wodurch sich lange Schlangen vor einigen Märkten ansammeln. Kinder werden aus den Supermärkten verbannt, Alleinerziehende stehen dann voller Sorge vor den Läden. Das alles führt natürlich dazu, dass immer mehr Hamsterkäufe erfolgen. Ein Ende ist nicht absehbar. Schon jetzt hat die Politik angekündigt, dass die Maßnahmen vielleicht bis weit nach Ostern aufrecht gehalten werden sollen. Dabei herrscht ein wahrer Wirrwarr bei den Zahlen zu Infizierten und möglichen Toten. Ob die Gestorben durch den Virus zu Tode kamen, ob dieser nur eine mögliche Ursache war oder ober er gar diagnostiziert wurde, lässt sich nicht mehr nachverfolgen. Zu groß die Panik und Hysterie.

Foto: von Free-Photos auf Pixabay und Mylene2401 auf Pixabay

Das WC-Papier ist dabei wohl das beste Synonym, wenn es um Hamsterkäufe geht. In den Sozialen Medien entbrennt eine Wut auf jene Käufer, dabei ist es doch das Netz selbst, das uns genau das lehrte. Denken wir nur an die Rabattjäger, die, um den besten Rabatt zu bekommen, gleich mehrere Produkte erwarben und deren Regale zu Hause schon lange vor der Krise viel zu gefüllt waren. Hinzu kommt die Panik, die Politiker seit Wochen in den Medien verbreiten und die natürlich zu Hamsterkäufer, der logische Schritt, führen. Denn das Problem ist nicht das Virus. Wir werden das Virus natürlich überleben und vermutlich wird es weniger Tote als beim damaligen Grippevirus geben. Das Problem ist die Zeit danach. Eine mögliche Finanzkrise droht, Kapitalverkehrskontrollen und vielleicht sogar mehr. Wir wissen es nicht, aber viele bereits sich genau für diese Zeit mit ihren Hamsterkäufen vor. Ist das verwerflich? Nein, denn es wurde ja bislang von der Politik gepredigt.

Desinfektionsmittel kaum noch zu bekommen

Nicht nur Toilettenpapier, Windeln und Nudeln sind betroffen. Auch Desinfektionsmittel gibt es kaum nicht. Auf Amazon und Co. bieten windige Geschäftsleute diese Produkte für viel, viel Geld an. Dabei wäre es so einfach, wenn wir uns auf alte Zeiten besinnen, in denen Hausmittel und Großmutters Rezepte noch zu gegen waren. Mit wenigen Handgriffen und ganz normalen Haushaltsprodukten lassen sich hervorragende Desinfektionsmittel herstellen. Das Netz ist voll mit Anleitungen. Desinfektionsmittel selber herstellen kann sogar Spaß machen und es erspart die lange Wartezeit im Supermarkt.

Doch es geht nicht nur um Desinfektionsmittel, sondern auch darum, unser Immunsystem zu stärken. Das einfachste Mittel sind Spaziergänge, frisches Obst und Gemüse. Wer daraus gesunde hausgemachte Säfte herstellt, hat sogar einen Vorrat für den ganzen Tag.

Hamsterkäufe völlig normal

Es war damals das neue Zivilschutzgesetz, wonach jeder Bürger Vorräte für schlechte Zeiten anlegen sollte. Dann kam das Virus und die Politiker verursachten eine ganz neue Panik. Ob diese Hysterie tatsächlich begründet war, lässt sich nur schwer sagen. Die Menschen sind aber so verunsichert, das viele sogar völlig freiwillig nach Ausgangssperren rufen, da sie voller Angst sind. In solchen Fällen sind Hamsterkäufer eine völlig nachvollziehbare Logik, die wir bereits bei allen Krisen weltweit gesehen haben. Umso länger die Maßnahmen anhalten werden, umso länger uns die Medien mit drakonischen Bildern vollhauen, desto größer werden die Hamsterkäufe und auch die Gewalt wird zunehmen.

Unser Tipp: Einfach mal für einen Tag keine Nachrichten einschalten. Legen Sie etwas Musik auf, genießen Sie ein Glas Wein und lassen Sie die Seele baumeln!

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