Exzellente Wissenschaft trifft Landesgartenschau Eutin

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Foto: Graduiertenschule HDL(CIS-intern) – Seit 2007 ergründen Forscherinnen und Forscher an der Kieler Graduiertenschule Human Development in Landscapes das Wechselspiel von Mensch und Landschaft seit der Jungsteinzeit. Resultate und Einblicke in die Arbeit der Forschenden präsentiert die Ausstellung „Manipulierte Landschaften – 10.000 Jahre Veränderung“, die vom 13. bis zum 19. Juli im Rahmen der Landesgartenschau in Eutin zu sehen ist.

Foto: Graduiertenschule HDL

Ein archäobotanischer Vortrag und die Science Show des Forschungsnachwuchses runden den Wissenschaftsschwerpunkt bei der Gartenschau ab: Am Mittwoch, den 13. Juli spricht um 14 Uhr Prof. Dr. Wiebke Kirleis vom Institut für Ur- und Frühgeschichte der Universität Kiel über Archäologische Gartengeschichten. Ab 15 Uhr bieten fünf junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in unterhaltsamen, zehnminütigen Präsentationen kurzweilige Einblicke in ihre Projekte. Vortrag und Science Show finden auf der Sparkasse Holstein-Bühne neben dem Schloss statt, die Ausstellung ist vom 13. bis 19. Juli, täglich von 10 bis 18 Uhr in der Orangerie zu sehen. Außer dem Eintritt zur Landesgartenschau fallen für Besucherinnen und Besucher keine weiteren Kosten an.

Zur feierlichen Eröffnung der Graduiertenschul-Ausstellung am Dienstag, den 12. Juli werden Staatssekretär Rolf Fischer, Universitäts-Vizepräsidentin Prof. Dr. Ilka Parchmann sowie LGS-Geschäftsführer Bernd Rubelt Grußworte sprechen. Anschließend schauen Prof. Dr. Johannes Müller und Prof. Dr. Claus von Carnap-Bornheim in ihrem Kurzvortrag auf die exzellente Wissenschaft in Kiel und Schleswig-Holstein; dabei werden sie auch auf Perspektiven der Mensch-Umwelt-Forschung nach dem Auslaufen der zweiten Förderphase der Exzellenzinitiative 2017 eingehen.

Human Development in Landscapes wurde 2007 im Rahmen der Exzellenzinitiative von Bund und Ländern ins Leben gerufen. Geistes- und Naturwissenschaftler widmen sich in interdisziplinären Projekten der Erforschung des komplexen Zusammenhanges zwischen Gesellschaft, Kultur und Umwelt. Exemplarisch werden besonders prähistorische Gesellschaften untersucht. Bisher haben rund 50 Promovierende der Kieler Graduiertenschule ihre Dissertation erfolgreich abgeschlossen; weitere 60 promovieren derzeit. An der GSHDL beteiligen sich 18 CAU-Institute aus sechs Fakultäten, das Archäologische Landesmuseum Schloss Gottorf sowie das IPN. Die nachhaltige Entwicklung der Graduiertenschule Human Development in Landscapes wird durch die Johanna-Mestorf-Akademie ermöglicht, eine zentrale Institution der CAU, die interdisziplinäre Forschung und Lehre in den Bereichen Gesellschafts- und Umweltwandel und Landschaftsarchäologie bündelt.

Das Wichtigste auf einen Blick:
Was? Ausstellung und Vorträge der Graduiertenschule HDL im Rahmen der Landesgartenschau 2016
Wann? Ausstellung 13.-19.07., Eröffnung für geladene Gäste und Medienvertreter 12.07., 13:30 Uhr
Wo? Eutin, Gelände der Landesgartenschau (Ausstellung: Orangerie, Vorträge: Sparkasse Holstein-Bühne)
 
BU : Die Ausstellung der Graduiertenschule informiert mit interaktiven Exponaten über das Wechselspiel von Mensch und Landschaft in den vergangenen 10.000 Jahren.
Foto: D. Menge; Copyright: Graduiertenschule HDL

Presse Uni Kiel