Eutin: St. Michaelis führt in Paradies

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Fotos © Horst Schinzel(CIS-intern) – Von Horst Schinzel Es ist ein besonderer Beitrag der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde zur Landesgartenschau: Die Natur ist in die St. Michaelis-Kirche eingezogen. Und mit ihr das Paradies. Zwei Jahre lang hat sich ein Arbeitskreis des Gemeindekirchenrats – die Pastorinnen Maren Löffelmacher und Regine Sabrowski und Renate Winko, Manfred Gührs, Helga Zettier und Pastor em. Lutz Tamchina – mit der Frage auseinander gesetzt: Welchen Beitrag kann unsere Kirche zur Landesgartenschau leisten.

Fotos © Horst Schinzel

Das Ergebnis sind sechs Stationen mit Pflanzen der Bibel und der Region in der Kirche und das bei der Neugestaltung des südlichen Kirchplatzes in das Pflaster eingelassene Labyrinth. Die Installationen – die bis zum 3. September in der Kirche bleiben – schließen einen „Weg des Lebens“ mit einem Barfuß-Pfad im Eingangsbereich ein. Der Weltkugelleuchter wurde grün bestückt. Im nördlichen Seitenschiff geht es durch die Wüste.

Im Altarraum wartet das Paradies mit Lindenbaum, einer Bank, Wasserkrug und Bechern. Sprüche warten in einer Schale darauf, mitgenommen zu werden. An einem Apfelbaum hängt ein Spiegel der Selbsterkenntnis. Eine Eiche, ein Weinstock, Weintrauben, Brot laden zur Ruhepause. Die Installation unter der Vierung erinnert an die Taufe. Erklärt wird alles in Informationsblättern, die bei den Kirchenhütern erworben werden können..
Die Installationen können täglich bis 19 Uhr besucht werden.

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