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Eutin – Neuer Standort für „Die Schauende“

Add to Flipboard Magazine. 1. Januar 2016 | Von Redaktion | Kategorie: Eutin, Lübeck, Schleswig-Holstein

Foto: Karin Bangwa  / pixelio.de(CIS-intern) – Von Horst Schinzel Bis zum Beginn der Arbeiten zur Umgestaltung der Stadtbucht des Großen Eutiner Sees befand sich auf einem Stein im Wasser in der Verlängerung des Rosengartens die Statue „Die Schauende“ von Karl-Heinz Göttke. Im letzten Frühjahr hatte der Bauausschuss der Stadtvertretung beschlossen, dass dieses Kunstwerk am Standort in der Stadtbucht verbleibt und hinter das entstehende Holzdeck versetzt wird. Jetzt hat der Fachdienst Bauen der Selbstverwaltung mitgeteilt, das Planungsbüro A24 rate vom Standort hinter dem Holzdeck ab, da die Stelle aus bautechnischer Sicht kritisch bewertet wird.

Foto: Karin Bangwa / pixelio.de

Die Wassertiefe in dem Bereich beträgt ca. 1,20 m.  Als Fundamten müssten ca. 18t Wasserbausteine eingebracht werden. Durch das hohe Gewicht kann es auf dem weichen Seeboden zum Versacken kommen, sodass die Statue ggf. nachgerichtet werden muss. Das Setzen der Statue wie auch zukünftige Arbeiten müssten seeseitig erfolgen, da das Risiko einer Beschädigung am Holzdeck besteht. Die Kosten für das Setzen der Statue belaufen sich auf ca. 10.700 €. Das nachträgliche Richten würde Kosten in Höhe von ca. 20.000 € verursachen.

Ein alternativer Standort in der Stadtbucht wird in der Verlängerung des Heinrich-Lüth-Weg gesehen. Nach Auskunft von A24 wäre dieser Standort aus bautechnischer Sicht deutlich günstiger. Die Wassertiefe beträgt dort ca. 0,60 m. Entsprechend wurde das Fundament der Statue geringer und daher leichter ausfallen. Eine Versackung ist auch an dieser Stelle nicht ausgeschlossen, jedoch können alle Arbeiten von Land aus erfolgen. Die Kosten belaufen sich auf ca. 1.500 €.

Übrigens: Aus dem für 2015 geplanten Ausbau des Heinrich-Lüth-Weges ist nichts geworden. Das gilt auch für andere Baumaßnahmen wie etwa der Ausbau der Straße “Am See” zwischen Fissau und Sibbersdorf. Weil deren Zustand völlig desolat ist, werden die Kosten für den Ausbau in den Haushalt 2016 erneut eingestellt.



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