Eutin: Jetzt werden Kandidatinnen für ein Kinder- und Jugendparlament gesucht!

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(CIS-intern) – Nach mehreren Workshops zur „Kinder- und Jugendbeteiligung“ geht es jetzt in die spannende Endphase vor den Wahlen zum „Kinder- und Jugendparlament“. Die Wahl soll noch vor den Sommerferien stattfinden. Aktuell werden Kandidatinnen und Kandidaten gesucht, die sich zur Wahl stellen möchten.

Alle Kinder und Jugendlichen mit Wohnsitz in Eutin, die zwischen den Jahren 2000 und 2007 geboren sind, können mitmachen (Bewerbungsbogen liegt dem Flyer bei). Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 04. Juli 2017. Die Wahlen finden zwischen dem 13. und 19. Juli d.J. statt.

Was macht das Kinder- und Jugendparlament? Nach dem Gesetz sollen Kinder und Jugendliche über die Dinge, die sie betreffen, mit entscheiden. Sie sind die Fachleute, wenn es um Freizeitangebote, Schulgestaltung und ähnliches geht. Für diese Mitbestimmung soll in Eutin ein Kinder- und Jugendparlament gewählt werden. Je sieben Kinder und Jugendliche (1. Altersgruppe, 10 bis 13 Jahre und 2. Altersgruppe, 14 bis 17 Jahre) bilden dieses Kinder- und Jugendparlament, das für zwei Jahre gewählt wird.

Wann wird wo gewählt?

Donnerstag, 13. Juli, ab 9 Uhr, Schule Am Kleinen See, WWS & GPS
Donnerstag, 13. Juli, ab 11.30 Uhr, WWS Am Berg
Freitag 14. Juli, ab 9 Uhr, Voss-Gymnasium
Montag, 17. Juli, ab 9 Uhr, Weber-Gymnasium
Dienstag, 18. Juli, von 15 bis 17 Uhr, Rathaus Eutin, Sitzungssaal
Mittwoch, 19. Juli, ab 9 Uhr, Blaue Lehmkuhle, GPS

Die öffentliche Wahlauszählung findet am Mittwoch, 19. Juli 2017, ab 14.30 Uhr im Rathaus statt. Anschließend steigt die Wahlparty im Jugendzentrum. 2

Weitere Informationen gibt es bei Johanna Wester, Jugendpflege der Stadt Eutin, Tel.: 04521/793-260 oder per mail: j.wester@eutin.de und natürlich im Netz unter www.eutin.de oder www.jugendzentrum-eutin.de.

Hintergrund: Die Stadt Eutin möchte Kinder und Jugendliche an Entscheidungen beteiligen. Das hat die Eutiner Stadtvertretung nach der Vorbereitung durch den Fachausschuss im Herbst des vergangenen Jahres beschlossen. In der Vorbereitungsphase wurden erste Gespräche mit Lehrern und Schulsozialarbeitern einiger Schulen, den Jugendverbänden und diversen Einzelpersonen geführt. Außerdem hat Johanna Wester, Leiterin des Jugendzentrums, die Ausbildung zur Fachkraft für Kinder- und Jugendbeteiligung in Schleswig-Holstein begonnen.