Es geht los: Grundsteinlegung für IKEA Lübeck – Baut sehr Ernergiesparend

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(CIS-intern) – Heute um 11 Uhr legten Bürgermeister Bernd Saxe, Bausenator Franz-Peter Boden, die künftige Einrichtungshauschefin Karin Reuchlen und Rainer Bastians, Geschäftsführer der Inter IKEA Centre Deutschland, symbolisch den Grundstein für das erste Shoppingcenter und das 47. schwedische Einrichtungshaus in Deutschland in Lübeck.

„Hier in der Hansestadt haben wir einen idealen Standort mit Potenzial und Perspektiven gefunden“, sagt Rainer Bastians. „Auch die Nähe zu Skandinavien ist für uns optimal ebenso wie die gute Erreichbarkeit. Wir sind stolz darauf, in dieser einzigartigen Lage auch das erste größere Shoppingcenter von IKEA in Deutschland bald eröffnen zu dürfen.“ Für das Einrichtungshaus ist dies im Winter 2013/14 geplant, das Shoppingcenter eröffnet im Frühjahr 2014.
400 neue Jobs für Lübeck

IKEA baut in Lübeck-Dänischburg gemeinsam mit Inter IKEA Centre Deutschland, die für die Shoppingcenter verantwortliche IKEA Gesellschaft, ein Einrichtungshaus und Shoppingcenter, hinzu kommt noch ein Baumarkt; die Verkaufsfläche liegt insgesamt bei 60.000 m². Rund 120 Millionen Euro investiert IKEA am neuen Standort in Lübeck-Dänischburg. Für die Kunden sind 2.600 Parkplätze vorgesehen, auch die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln wie Bus und Bahn ist vorgesehen.
Bei IKEA in Lübeck arbeiten in Zukunft rund 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, rund 200 davon sind neue Arbeitsplätze. Weitere 150 neue Jobs werden im Shoppingcenter entstehen, zudem 50 weitere im Bau- und Gartenmarkt.

Heizen und Kühlen via Erdwärme
Das Thema Umwelt spielt im neuen Shoppingcenter und IKEA Haus eine große Rolle. „Wir setzen hier in Lübeck auf die Nutzung von Erdwärme“, so der Geschäftsführer. Mit Hilfe von speziellen Sonden kann die Wärme aus dem Erdreich zum Beheizen und Kühlen der Gebäude genutzt werden. „Allein diese Geothermie-Anlage hilft uns, den CO2 -Ausstoß jedes Jahr um 870 Tonnen zu reduzieren.“ Weitere 450 Tonnen CO2 spart eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Shoppingcenters und Einrichtungshauses ein. Für warmes Wasser sorgt dort auch eine thermische Solaranlage.


Foto: Klaus Mittelstädt

Zum Sparen von Trinkwasser werden alle Sanitäranlagen mit Brunnenwasser betrieben. „Dank dieser innovativen Techniken mit hohem Einsparpotenzial können wir hier in Lübeck über 1.300 Tonnen CO2 sparen“, fasst Bastians zusammen. (Hinweis: Mehr Details zu den Umweltmaßnahmen gibt es in der zweiten Presseinformation „Energiesparsam dank Erdwärme und Sonnenenergie“.)
Außerdem möchte IKEA die regionale Wirtschaft und das Handwerk vor Ort unterstützen und konnte schon einige größere Aufträge an lokale Firmen vergeben.

Dachbegrünung, Sonnenenergie, Erdwärme und bestmöglicher Artenschutz für Vögel und Fledermäuse: IKEA hat sich in Lübeck viel einfallen lassen, um die Umwelt bestmöglich zu achten. Klar, ein komplettes IKEA Einrichtungshaus und ein in etwa gleich großes Shoppingcenter zu beheizen und zu kühlen, ist eine aufwendige Angelegenheit und in etwa vergleichbar mit dem Energiebedarf für 240 Vier-Personen-Haushalte. Aber um dies ebenso energiesparend und umweltschonend wie nur möglich zu gestalten, setzt IKEA auf alternative Energien und innovative Konzepte und spart so 1.320 Tonnen CO2 im Jahr. Das entspricht in etwa der Umweltbelastung eines Mittelklassewagens, der 265 Mal um die ganze Welt fährt.

So nutzt IKEA wie schon in Würzburg Erdwärme zum Beheizen und Kühlen der Gebäude. Hier in Lübeck werden spezielle Geothermie-Sonden im Erdreich versenkt – und das in 150 Meter Tiefe. Für das IKEA Einrichtungshaus sind es 161, für das Shoppingcenter 44 Sonden.
Im Winter entziehen spezielle Wärmepumpen über diese Sonden dem Erdreich Wärme und geben sie zur Beheizung weiter ins Einrichtungshaus. Im Sommer wiederum wird zur Kühlung die Wärme des Einrichtungshauses bzw. Shoppingcenters via Wärmepumpe und Sonden ins Erdreich geleitet.

Dachbegrünung, Sonnenenergie, Erdwärme und bestmöglicher Artenschutz für Vögel und Fledermäuse: IKEA hat sich in Lübeck viel einfallen lassen, um die Umwelt bestmöglich zu achten. Klar, ein komplettes IKEA Einrichtungshaus und ein in etwa gleich großes Shoppingcenter zu beheizen und zu kühlen, ist eine aufwendige Angelegenheit und in etwa vergleichbar mit dem Energiebedarf für 240 Vier-Personen-Haushalte. Aber um dies ebenso energiesparend und umweltschonend wie nur möglich zu gestalten, setzt IKEA auf alternative Energien und innovative Konzepte und spart so 1.320 Tonnen CO2 im Jahr. Das entspricht in etwa der Umweltbelastung eines Mittelklassewagens, der 265 Mal um die ganze Welt fährt.

So nutzt IKEA wie schon in Würzburg Erdwärme zum Beheizen und Kühlen der Gebäude. Hier in Lübeck werden spezielle Geothermie-Sonden im Erdreich versenkt – und das in 150 Meter Tiefe. Für das IKEA Einrichtungshaus sind es 161, für das Shoppingcenter 44 Sonden.
Im Winter entziehen spezielle Wärmepumpen über diese Sonden dem Erdreich Wärme und geben sie zur Beheizung weiter ins Einrichtungshaus. Im Sommer wiederum wird zur Kühlung die Wärme des Einrichtungshauses bzw. Shoppingcenters via Wärmepumpe und Sonden ins Erdreich geleitet.

Auf einer Fläche von rund 10.000 Quadratmetern (IKEA) und 2.650 Quadratmetern (Shoppingcenter) werden auf den Dächern der Gebäude Photovoltaik-Module installiert sein. Solarzellen wandeln Sonnenenergie in elektrische Energie um und erzeugen so große Mengen Strom, nämlich rund 550.000 Kilowattstunden pro Jahr, das entspricht dem Jahresbedarf von 120 Vier-Personen-Haushalten. Der Effekt auf die Umwelt: jedes Jahr weniger 450 Tonnen CO2. Der Effekt auf die Umwelt: 450 Tonnen weniger CO2 im Jahr.

Im Einrichtungshaus ist zudem auf einer Fläche von 21.000 Quadratmetern – das entspricht drei Fußballfeldern – eine Fußbodenheizung verlegt, die in Kombination mit Deckenstrahlplatten für angenehme Kühle im Sommer und wohlige Wärme im Winter sorgen.
Hocheffiziente Lüftungsanlagen sowohl im Einrichtungshaus als auch im Shoppingcenter stellen sicher, dass die verbrauchte Luft gegen gefilterte Außenluft getauscht wird. Modernste Wärme- und Kälterückgewinnungsanlagen entziehen der Gebäudeabluft Energie, die sonst ungenutzt an die Außenluft abgegeben wird. Mit dieser Energie wird die Zuluft im Winter vorgewärmt und im Sommer gekühlt.

Zur heißen Jahreszeit wird zudem in der Abluft eine adiabatische Sprühbefeuchtung eingesetzt, um die Wirkung der Wärmerückgewinnung bis auf 80 Prozent zu erhöhen. So genannte Luftqualitätsfühler „wachen“ über die notwendige Luftmenge im Einrichtungshaus und Shoppingcenter, so dass immer ausreichend frische Luft vorhanden ist und gleichzeitig Energie gespart wird.

In den Verkaufsbereichen sorgen LED-Leuchten für eine energiesparende Beleuchtung, ebenso hocheffiziente Leuchtstoffröhren (so genannte T5-Lampen) mit Tageslicht abhängiger Steuerung. Bewegungs- und Präsensmelder sorgen für eine nutzungsabhängige Steuerung der Beleuchtung. Auch auf Teilen des Parkplatzes kommen LED-Leuchten zum Einsatz.

Im Küchenbereich von IKEA werden ausschließlich energiesparende Geräte eingesetzt, darunter auch Spülmaschinen mit integrierten Wärmepumpen zur Wärmerückgewinnung.

Thermische Solaranlage sorgt für warmes Wasser
Im Sommer und in den Übergangsjahreszeiten sorgen Solaranlagen mit einer Kollektorfläche von 50 m² (Einrichtungshaus) und 25 m² (Shoppingcenter) für die Erwärmung des Trink-Warmwassers. In den Wintermonaten und bei trübem Wetter besteht die Möglichkeit, über einen zusätzlichen Gas-Brennwertkessel das Warmwasser nachzuheizen.
Zum Sparen von Trinkwasser werden die Sanitäranlagen im Einrichtungshaus und im Shoppingcenter mit Brunnenwasser betrieben.

Zudem betreibt IKEA in Lübeck einen einzigarten Artenschutz zum Schutz von Schwalben und Fledermäusen. Dank der Hilfe zweier Biologinnen unterstützt durch die Untere Naturschutzbehörde konnten wir hier in Lübeck ein neues Konzept eines Artenschutzhauses für Fledermäuse und Schwalben sowie weitere Vogelarten entwickeln. „Dies ist einzigartig und noch nie gebaut worden“, sagt Projektleiterin Nicole Erdmann. „Wir haben hier vieles gelernt. Mit Hilfe des Artenschutzhauses stellen wir nicht nur Ausweichquartiere sicher, sondern können über dies hinaus die Erforschung der Arten unterstützen.“
Neben Winter- und Sommerquartieren sowie Brutplätzen für Fledermäuse gibt es zusätzliche Brutmöglichkeiten für Küstenvögel auf dem Gründach des späteren Einrichtungshauses.

Simone Settergren – IKEA Deutschland GmbH & Co. KG (Hauptniederlassung)

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