Erneut Wildvogelgeflügelpest im Kreis Schleswig-Flensburg

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Foto: pixabay.com / ulleo(CIS-intern) – Im Kreis Schleswig-Flensburg ist bei einem tot aufgefundenen Wildvogel (Sturmmöwe) in der Gemeinde Munkbrarup das hochpathogene Influenza-A Virus vom Subtyp H5N8 amtlich festgestellt. Ein entsprechender Sperrbezirk ist eingerichtet worden.

Foto: pixabay.com / ulleo

Der leitende Kreisveterinärdirektor des Kreises Schleswig-Flensburg Dr. Volker Jaritz weist darauf hin, dass zusätzlich das gesamte Kreisgebiet sowie das Gebiet der Stadt Flensburg weiterhin als Beobachtungsgebiet für Wildvogelgeflügelpest gelten.

In Deutschland hat es im Jahr 2017 bereits 11 Ausbrüche von Vogelgrippe in Hausgeflügelbeständen sowie 34 Feststellungen bei Wildvögeln gegeben.

Nach Aussage von Dr. Jaritz bleiben auch vor diesem Hintergrund das landesweite Aufstallungsgebot sowie die vorgeschriebenen Biosicherheitsmaßnahmen auch für kleinere Betriebe bestehen. Diese Vorsichtsmaßnahmen sind unbedingt einzuhalten, um die Hausgeflügelbestände vor dem nach wie vor in der Wildvogelpopulation vorhandenen Virus zu schützen.

Nach dem Ausbruch der Geflügelpest im vergangenen November in einem Zuchtbetrieb in der Gemeinde Twedt konnten nun die Maßregeln nach Durchführung der entsprechenden Umgebungsuntersuchungen aufgehoben werden. Damit gilt laut Dr. Jaritz die Geflügelpest beim Hausgeflügel im Kreis Schleswig-Flensburg nun als erloschen.