Erneut Vandalismus an der Küste im Süden Dithmarschens

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(CIS-intern) – An den Deichen im südlichen Dithmarschen kommt es seit Jahren zu Vandalismus. In der vergangenen Woche wurden erneut Brutgebietsschilder im Nationalpark vor dem Neufelderkoog zerstört. In den Wochen zuvor waren dort die Metallpfähle von zehn Nationalpark- und Brutgebietsschildern aufwändig durchtrennt, zehn Treibselhaufen vor dem Kaiser-Wilhelm-Koog und Neufelderkoog sowie ein Treibselhaufen auf dem Lagerplatz bei Brunsbüttel in Brand gesetzt worden.

Foto: von SIVA PRASAD auf Pixabay

„Der anhaltende Vandalismus und die Brandstiftungen lassen Dithmarschen in keinem guten Licht stehen. Eine Ferienregion mit freundlichen Menschen geht anders“, sagt die gebürtige Dithmarscherin Birgit Matelski, Direktorin des Landesbetriebs für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz (LKN.SH). „Wir bringen jeden Fall von Brandstiftung oder anderen Straftaten zur Anzeige“.

Brandstiftung und Vandalismus richten sich gegen die Arbeit und Aufgaben des LKN.SH, gegen den Natur- und Küstenschutz an unserer Küste. „In diesem Jahr gab es bereits Schäden von über 10.000 Euro. Für Freiwillige Feuerwehren, die Polizei und für die Betreuer des Artenschutzprojektes für die Lachseeschwalbe entsteht zusätzliche Arbeit. In Zeiten, in denen viele im Krisenmodus arbeiten, ist es besonders ärgerlich und nicht hinnehmbar“, so Matelski.

Die LKN-Chefin bittet alle Dithmarscherinnen und Dithmarscher die Augen offen zu halten und Sachbeschädigungen an der Küste sofort der Polizei melden.

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