Deutscher Windsurf Cup Boltenhagen: Rekordmeister Flessner siegt im Slalom

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(CIS-intern) – Beim Deutschen Windsurf Cup (DWC) in Boltenhagen drehte der Wind am Wochenende noch einmal richtig auf. Bis zu sechs Windstärken boten Bedingungen für die Disziplin Slalom. Zahlreiche Fahrer hatten auf die Durchführung dieser Disziplin gehofft, da sie noch dringend ein Slalomergebnis für die Jahresgesamtrangliste benötigen.

Aber auch für die Zuschauer auf der Seebrücke war die Slalomelimination ein Highlight, denn Slalom ist eine der spannendsten Disziplinen im Windsurfen. Bei Geschwindigkeiten von bis zu 60 km/h lieferten sich die Top-Favoriten Bernd Flessner (GER-16, JP, NeilPryde) von Norderney, Vincent Langer (GER-122, Starboard, Severne) aus Kiel, Gunnar Asmussen (GER-88, Patrik, North) aus Flensburg und Sebastian Kördel (GER-220, Lorch, NeilPryde) aus Konstanz und Helge Wilkens (GER-63, Starboard, Gun) aus Hannover spannende Positionskämpfe.

Bilder: Choppy Water

Nachdem in den Vorrunden und Halbfinals der Wind extrem stark war, ließ er zum Finale etwas nach. So war bei den Slalompiloten viel Gefühl gefragt, um im Gleiten zu bleiben. Am besten setzte dieses der deutsche Rekordmeister Bernd Flessner um. Schon in der Startphase passte er optimal eine Böe ab und konnte sich so von Beginn an, an die Spitze des Feldes setzen. Bei dem leichten Wind und dem Achter-Kurs ist das Überholen nicht einfach. Flessner machte von seiner jahrelangen Erfahrung Gebrauch und konnte so problemlos seine Verfolger von der Spitze aus in Schach halten.

Der Leichtwindexperte Sebastian Kördel kam ebenfalls sehr gut mit den Bedingungen klar. An der ersten Halsentonne konnte er die zweite Position erobern und gab diese dann auch bis ins Ziel nicht mehr ab. Der bisher Führende der Slalomrangliste, Gunnar Asmussen haderte etwas mit dem Wind und konnte so nicht optimal starten. Trotzdem konnte er mit Platz drei ein gutes Ergebnis erzielen. Nachdem Helge Wilkens im Racing hinter seinen Erwartungen blieb, konnte er mit einem fulminanten vierten Platz in seiner Paradedisziplin Slalom zur alten Form zurückkehren. Vincent Langer hat die Racings in Boltenhagen dominiert. Im Slalom musste er aber einige Konkurrenten passieren lassen und sich mit Platz fünf begnügen.

Der ablandige Wind machte den Teilnehmern und der Regattacrew beim DWC im Ostseebad Boltenhagen das Leben schwer. Trotzdem gelang es, die beiden Disziplinen Racing und Slalom erfolgreich durchzuführen. Nach drei Wettfahrten im Racing triumphierte der Kieler Vincent Langer mit der Idealpunktzahl von 3,0 Punkten. Der zweite Platz geht an Sebastian Kördel mit 7,0 Punkten. Mit 12,0 Punkten folgt Gunnar Asmussen. Im Slalom siegte Bernd Flessner vor Sebastian Kördel und Gunnar Asmussen. In der Overallwertung werden die Ergebnisse in beiden Disziplinen zusammengeführt.

Auf dieser Basis wird der Veranstaltungssieger gekürt. Hier kann Sebastian Kördel von seiner konstant starken Leistung in beiden Disziplinen profitieren. Mit Platz zwei im Racing und im Slalom kommt er auf 4,0 Punkte und gewinnt damit den DWC Boltenhagen. Den zweiten Platz kann Vincent Langer für sich verbuchen. Der erste Platz im Racing und Platz fünf im Slalom sichern ihm sechs Punkte. Gunnar Asmussen leistete sich ebenfalls keine Schwächen. Er kommt mit Platz drei im Slalom und im Racing ebenfalls auf sechs Punkte.

Durch den Sieg Langers erzielt dieser jedoch das bessere Einzelergebnis und verweist Asmussen somit auf den dritten Platz der Gesamtwertung. Mit seinem achten Platz im Racing und seinem Sieg im Slalom kämpft sich der 16 malige Deutsche Meister Bernd Flessner auf den vierten Rang. Der Kieler Fabian Mattes (GER-202, Starboard, NeilPryde) kann sich durch seine konstanten Leistungen den fünften Platz sichern.

Nach dem DWC Boltenhagen richtet sich nun der Fokus auf den Volvo Surf Cup presented by Flens. Vom 25. bis 29. Juli 2012 wird in diesem Rahmen das Deutsche Meisterschaftsfinale in Westerland auf Sylt ausgetragen.

Alle aktuellen Informationen zum Deutschen Windsurf Cup findet man auf der offiziellen DWC-Website www.windsurfcup.de.

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