Alte Landgasthöfe an der Nordsee neu entdeckt

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Foto: Heike und Jef vom Ahoi Landgasthof (c) Malte Keller/www.nordseetourismus.de(CIS-intern) – Auf dem Weg nach St. Peter-Ording kurz vor dem Eidersperrwerk findet sich im Wesselburener Koog der neue „Ahoi“- Landgasthof von Heike Schneckener und Jef Fernandez. Mit viel Liebe zum Detail und über einjähriger Renovierungszeit haben die beiden ein wahres Schmuckstück für Designliebhaber geschaffen. Im vintage Ambiente mit alten Holztischen, Schiffsmodellen und Nierentischen, gekonnt gemixt mit 50/60er Jahre Accessoires, werden in dem über 100 Jahre alten Gebäude seit Anfang diesen Jahres leichte, kleine Speisen im Bistro-Stil aufgetischt.

Foto: Heike und Jef vom Ahoi Landgasthof (c) Malte Keller/www.nordseetourismus.de

„Diese alte Wirtschaft hat uns sofort fasziniert, weil nicht alles von Vorbesitzern kaputt saniert worden ist. Auch wenn der Renovierungsstau enorm ist, bietet das Gebäude viel Potential“ freut sich Heike Schneckener. Und diese Begeisterung ist auch für den Besucher erlebbar, der in dem Gasthof übernachten kann. So werden die kühlen Getränke abends auf dem alten kultigen Tresen platziert, man genießt die Musik und verliert sich in anregenden Gesprächen mit den Gastgebern, die schon viel von der Welt gesehen haben. Im Sommer gibt es dann von Pancakes über Cocktails auch selbstgemachte Waffeln. Abends kocht Jef dann asiatische Spezialitäten und andere kleine Köstlichkeiten, verfeinert sie mit dem Dithmarscher Gemüse, das direkt um die Ecke auf den Feldern wächst. Der „Ahoi“-Landgasthof versteht sich auch als Musik-Event-Kneipe, daher ist der Veranstaltungskalender schon mit den ersten Live-Musik Veranstaltungen für das Jahr 2018 gefüllt:

www.ahoi-landgasthof.jimdo.com

Gastgeber aus Leidenschaft in der 4. Generation auf Pellworm

Im Jahr 1840 wurde das Gasthaus „Zur Hooger Fähre“ gebaut. Christoph Petersen kaufte es im Jahr 1906. Über all die Jahre wurde das Gasthaus von der Familie Petersen bewirtschaftet. Nun in der 4. Generation übernahm Kirsten Schuldt (geborene Petersen) mit ihrem Mann Stephan im Jahr 2011 die „Hooger Fähre“, die inzwischen ein Kulturdenkmal ist. „Wir konzentrieren uns voll und ganz auf die Familientradition“, sagt die Inhaberin. „Unsere Gäste werden bei uns nach allen Regeln der kulinarischen Kunst verwöhnt.“ Viele der angebotenen Produkte kommen aus der Region.

www.gasthaus-pellworm.de

Damals und heute ein beliebter Treffpunkt auf Pellworm

Das Restaurant „Zur alten Kirche“ liegt direkt neben der berühmten Alten Kirche „St. Salvator“. An der Stelle war in früheren Jahren ein Versammlungsort der Siedelgemeinschaft, weshalb hier zwei Gasthäuser erbaut wurden, von denen das Gasthaus „Zur alten Kirche“ heute noch dort steht. Im Jahr 1875 hat Julius Levsen den Landgasthof gekauft, der mittlerweile seit 143 Jahren im Familienbesitz ist.

www.zur-alten-kirche.de

Seit 136 Jahren ein gern besuchter gastlicher Ort auf Pellworm

Nachdem Marcus Valentin Herrmanns auf der Insel Pellworm eine neue Heimat gefunden hatte, kaufte er im Jahr 1882 einen Hofbesitz samt Schankwirtschaft „Unter den Linden“ auf Westertilli. Rege kehrten die Pellwormer hier ein, zumal der Wirt ein fröhlicher Mensch war. Auch nach 136 Jahren im Familienbesitz ist der Gasthof noch ein gern besuchter gastlicher Ort.

www.unterdenlindenpellworm.de  

Wellenreiter Gästehaus Tating

Das traditionsreiche Gästehaus von 1890 befindet sich im idyllischen kleinen Ort Tating nur wenige Minuten von der Nordseeküste und vom Urlaubsort St. Peter-Ording entfernt. Nach langen Jahren im Besitz der Familie Abraham, hat das Gästehaus nun in Familie Buttge einen neuen Besitzer gefunden, der das historische Ambiente im Sinne des Denkmalschutzes trotz aufwendiger Renovierung bewahrt hat. So können seine Gäste in insgesamt 20 Wohlfühlapartments in zeitlos coolem Retro-Charme ihre Balance zwischen Ruhe und Aktivität finden.

www.gaestehaus-tating.de

Café Richardshof in St.Peter-Ording

Das friesische Bauernhaus lädt durch seinen Charme und seinen wunderschön angelegten Garten zum Verweilen ein. Bei Frühstück, selbstgebackenem Kuchen und frischem Kaffee können es sich die Gäste gemütlich machen. Für einen längeren Aufenthalt können im Richardshof auch Ferienwohnungen und Ferienhäuser gemietet werden.

www.appartements-stpeterording.de/cafe-richardshof.html

De Kohstall in Poppenbüll

Seit 1796 im Familienbesitz befindet sich De Kohstall nun in der 5. Generation der Familie Bohns. Nachdem sich hier bis 1885 eine Schmiede befand, wurde der Hof für landwirtschaftliche Zwecke, insbesondere die Milchviehhaltung, genutzt. Heute beherbergt er ein Restaurant/Café in welchem seine Gäste mit leckeren Speisen und Getränken verwöhnt werden. Von Mai bis September kann die Seerosenblüte des Seerosenteichs hinter dem Wohnhaus bewundert werden, weshalb der Hof auch oft als „Seerosenhof“ bezeichnet wird. Für einen längeren Aufenthalt stehen den Gästen außerdem Unterkunftsmöglichkeiten zur Verfügung.

www.de-kohstall.de

Amrum: Inselgasthof

Als Amrum noch keinen Leuchtturm hatte, als Pferdewagen über unbefestigte Wege rumpelten und nachts nur die Öllampe brannte, da gabs am Ende der Insel ein stattliches Anwesen mit einer roten Laterne über der Tür. Das Haus war verbunden mit alten Strandvogt- und Seefahrergeschichten, mit Bewohnern, deren Väter als Grönland-Commandeure ihre Schiffe von der Nordsee aus ins Eismeer führten und findigen Wirtsleuten, die dort erste Gästebetten einrichteten. Und selbst als das urgemütliche Reetdachhaus 1986 abbrannte, schoben die Amrumer die Ärmel hoch und klaubten aus der Asche, was an altem Erbe übrig war: in Lehm gesetzte Steine, Fliesen und dicke Türbretter. Biodynamisch baute man alles wieder auf und holte aus einem französischen Kloster 200 Jahre alte Steine für den Fußboden. Die Wirtsleute des Ual Öömrang Wiartshüs, wie es heute heißt, Christoph Decker und seine Frau, leben die Gastfreundschaft bereits in dritter Generation. Die Zimmer, Suiten und Apartments sind teilweise unter Reet, umgeben von einem großen Garten und mit dem Wattenmeer in Sichtweite. Die Küche ist traditionell-nordisch, und die Gaststube sieht aus wie im Film – ist aber echt: restaurierte Schiffsmodelle, Holztische vor Kachelwänden, Seekisten, Sofas und altes Spielgerät der Vorfahren. Falls im alten Amrumer Wirthaus, was der Name vom Amrumer Friesisch übersetzt bedeutet, nichts mehr frei ist, gibt’s hier Hilfe:

www.amrum.de

Historische Gasthöfe in Husum und Umgebung

Das Gasthaus „Zum Krug“ in Husum-Schobüll, Ortsteil Hockensbüll ist ein historisches Gasthaus seit 1707. Bereits Theodor Storm war hier zu Gast, wie auch viele Maler. Das Gasthaus wurde mühevoll und mit viel Liebe zum Detail unter denkmalschützerischen Gesichtspunkten restauriert. Etwas weiter nördlich findet sich das Restaurant „Deichgraf“ im Hotel Arlau-Schleuse, Hattstedtermarsch im ehemaligen Schleusenwärterhaus, gebaut 1833. Hausgeräucherte Spezialitäten, nordfriesische Lammgerichte und frischer Fisch kommen beinahe täglich auf den Tisch.

www.husum-tourismus.de

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