IV. Robert Schumann „Sechs Fugen über den Namen BACH“

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Datum der Veranstaltung / Uhrzeit
14.08.2015
18:30 - 19:30 Uhr

Veranstaltungsort
St. Laurentius Kirche
Schönberg



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Freitag, 07.08. III. Marcel Dupré „Symphonie-Passion“
Freitag, 14.08. IV. Robert Schumann „Sechs Fugen über den Namen BACH“

Kirchenmusikdirektor Christoph D. Minke an der historischen Winzer-Orgel von 1847

Beginn jeweils 18.30 Uhr.

Zum dritten Mal die freitagsOrgel – an wiederum vier kurzen Abenden wird ca. 40 Minuten Musik von jeweils einem Komponisten dargeboten. Johann Sebastian Bach gilt dabei stets als „gesetzt“, mit ihm beginnt der Reigen. Der zweite Abend ist Felix Mendelssohn Bartholdy gewidmet. Er hat sich einhundert Jahre später um die Musik Bachs sehr verdient und sie in hohem Maße sich zu Eigen gemacht, auch im Einweihungskonzert der Schönberger Winzer-Orgel 1847 erklang schon eine Sonate von ihm. Der dritte Abend führt uns wiederum einhundert Jahre weiter: Marcel Duprés „Symphonie-Passion“ steht auf dem Programm. Und so, wie Mendelssohn und Dupré ihrerseits nicht um Bach herumkamen, wenn sie Orgel spielten oder für sie komponierten, stand auch Schumanns Auseinandersetzung mit der Bach‘schen Kompositionsweise in engem Zusammenhang mit der Orgel, nur quasi in umgekehrter Richtung. Die „Sechs Fugen über den Namen BACH“ sind als Zyklus schon fast wieder so etwas wie eine Sonate oder sinfonische Form. Schon bei Bach lernten wir: Fuge ist keine Form, sondern eine Technik, was man mit ihr macht, hängt von der kreativen Kraft eines Komponisten ab. Einer Technik sich bedienen zu können, hängt wiederum davon ab, wie man sie – und wie man sich – beherrscht. Schumann: „Versäume keine Gelegenheit, dich auf der Orgel zu üben. Es gibt kein Instrument, das am Unreinen und Unsauberen im Tonsatz wie im Spiel alsogleich Rache nähme als die Orgel.“